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Nun ist es schon beinahe ein Jahr her, seitdem ich das erste Mal mit einer kleinen Gruppe als Guide zusammen mit Puretreks ins norwegische Fjell aufgebrochen bin. Die Tour in die Hardangervidda vorzubereiten war ein großes Abenteuer, wie bei allen Dingen, die man vorher noch nie so gemacht hat. Nachdem die Tour online war trudelten die Anmeldungen ein und es wurde fleißig per E-Mail, Telefon und WhatsApp über Ausrüstung gesprochen und was uns wohl erwarten wird.

Die Zeit bis zum Start der Tour verging wie im Fluge. Mit einigen Teilnehmern konnte ich mich vorab treffen und so wuchs die Vorfreude von Tag zu Tag, war ich mir doch sicher, dass wir gemeinsam eine gute Zeit haben werden. Mein Gefühl hat mich nicht getrügt, die Tour war ein großer Erfolg, wir sind als “Fremde” in Haukeliseter gestartet und als Freunde in Finse angekommen.

Auch nach der Tour ist der Kontakt nie abgerissen und so haben wir uns über die Tour angefreundet. Nun steht bald die Neuauflage und somit die zweite Tour in Norwegen an. Wieder steigt die Vorfreude, wenn auch unter anderen Umständen. In etwas mehr als vier Wochen brechen wir hoffentlich wieder gemeinsam auf nach Norden. Vorher aber möchte euch Micha mitnehmen auf unsere, seine Tour vom letzten Jahr!

Tag 1: 1.9.2019 Oslo

Nach einem entspannten Flug landen wir in Oslo. Trotz einiger Norwegenbesuche bin ich zum ersten Mal in Oslo. Nach dem Einchecken im Hotel, schlendern wir noch ein wenig durch die Stadt. Ich bin erstaunt wie entspannt es zugeht. Wir erklimmen das Dach der Osloer Oper und genießen den wunderschönen Ausblick über Stadt und Oslofjord. Besser hätte der Start in unser Abenteuer nicht beginnen können.

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Ein Beitrag geteilt von Simon Michalowicz (@simonpatur) am Sep 1, 2019 um 12:37 PDT

Tag 2: Oslo – Haukeliseter

Ich habe geschlafen wie ein Stein! Wunderbar erholt genießen wir das üppige und verdammt leckere Frühstück im Thon Hotel. Danach geht es wieder in die Stadt. Wir brauchen Tourverpflegung und Gas. Im nächsten Supermarkt stopfen wir wohlbedacht unseren Wagen voll. Beim DNT besorgen wir Gas. Anschließend besuchen wir den Flagshipstore von Bergans und nehmen die Zelte von Helsport in Empfang. Wieder bin ich überrascht wie entspannt es in Oslo zugeht. Dabei ist heute ein Arbeitstag.

Als alle Besorgungen erledigt sind, nehmen wir die Lobby des Hotels in Beschlag, um unsere Essensvorräte, Zelte, Kocher, Gas etc. in unseren Rucksäcken zu verstauen. Da sind die Norweger ziemlich entspannt. In einem deutschen Hotel kann ich mir so etwas nicht vorstellen. Respekt!

Dann wird es doch tatsächlich noch einmal stressig 🙂 Wir müssen unbedingt noch Walters Mandler Schokolade kaufen und die scheint überall ausverkauft zu sein. Wir finden noch einen Supermarkt, der die Schokolade hat, jetzt haben wir wirklich alles für die Tour. Unser Bus nach Haukeliseter startet 13:30 Uhr. Pünktlich 13:29 Uhr finden wir uns am Bus ein. Die Fahrt ist entspannt. Beim Blick auf die norwegische Landschaft, lässt es sich schön den Gedanken nachhängen. Gegen 19 Uhr erreichen wir Haukeliseter.

Ich bin da! In mir steigt ein wirklich wohliges Gefühl der Freude auf. Seit drei Jahren habe ich mich danach gesehnt, wieder hierher zu kommen. So viel Zeit ist seit meinem letzten Besuch im schönen Haukelifjell vergangen. Und seitdem bin ich verliebt 😉

Nach dem sehr (wirklich sehr) üppigen Abendessen, welches auch noch extrem lecker war, lassen wir den Abend in den gemütlichen Sesseln der Fjellstube mit einem Glas Bier (9 Euro) ausklingen. Morgen geht ab es ins Fjell!

Tag 3: Haukeliseter – Hellevassbu

Wieder wache ich total entspannt auf. Wir treffen uns zum Frühstück in der gemütlichen Haukeliseter Fjellstue. Heute ist mein 40. Geburtstag und ich bekomme von den anderen doch tatsächlich ein Ständchen gesungen. Es gibt sogar Geschenke. Ich finde das total schön und freue mich riesig darüber. Später, nach dem reichhaltigen und leckeren Frühstück, wird noch einmal große Rucksackkunde betrieben. Ein Teil packt noch einmal alles um, bis es passt. Gegen 10 Uhr geht das Abenteuer endlich los!

Nach einem ordentlichen Anstieg erblicken meine Augen das erste Mal auf dieser Tour die unendlich schöne Weite des norwegischen Fjells. Bei bestem Kaiserwetter bekomme ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Besser hätte die Tour nicht starten können. An das Rucksackgewicht, irgendwas zwischen 18 und 20 Kilo, habe ich mich recht schnell gewöhnt. Ich laufe zum ersten Mal mit Stöcken und bin begeistert. Nach den ersten Flussquerungen und etwas Übung habe ich den Tritt raus. So vergeht der erste Tag für mich recht entspannt und ich kann mich voll auf diese wunderschöne Landschaft einlassen.

Hellevassbu erreichen wir heute nicht mehr, sodass wir beschließen zu zelten. Wir suchen uns einen schönen Platz für unsere Zelte und genießen, mit leckerem Essen von Real Turmat, unseren ersten Abend in der Natur. Als Nachspeise zaubert Simon für mich einen Geburtstagskuchen aus dem Rucksack. Der ist richtig lecker. Später kuschel ich mich in meinen Schlafsack, um ein wenig zu lesen, Nüsse und Schokolade zu knabbern und Tagebuch zu schreiben. Danach geht es ab ins Land der Träume.

Tag 4: Weiter nach Hellevassbu

Trotz einsetzendem Regen und anderer Geräusche schlief ich, dank Ohropax, erstaunlich gut im Zelt. Das wird einer meiner besten Freunde auf Tour werden. Für weitere Zeltübernachtungen müssen wir jedoch mehr auf gerade Liegeflächen achten. Wir halten uns nicht unnötig lang mit Frühstück und Zeltabbau auf, denn das Wetter ist recht usselig. Es regnet.

Obwohl es den ganzen Tag regnet und Hände und Füße mit der Zeit feucht werden, ist die Stimmung gut. So erreichen wir gegen 14 Uhr Hellevassbu und erleben das typische norwegische Hyttekos in unserer ersten DNT Hütte im Fjell. Da wir nicht die ersten sind, ist die Hütte schon angenehm warm. Wir suchen uns ein Zimmer und machen es uns auf der Couch gemütlich. Im Kerzenschein mit interessanten und netten Gesprächen lassen wir den Tag ausklingen.

Tag 5: Hellevassbu nach Litlos

Nach einem schönen Frühstück – unser „Koch“ Simon hat uns heute Morgen mit Rührei verwöhnt – packen wir unsere Sachen, fegen noch mal die Hütte durch und machen uns dann auf den Weg. Es ist immer noch trüb, aber von Regen weit und breit nichts zu sehen. Unser heutiges Ziel ist die DNT Hütte Litlos. Im Laufe des Tages kommt dann tatsächlich die Sonne zum Vorschein. Und wieder zieht uns diese unendliche Weite des Fjells in den Bann. Kaum Menschen, keine lauten Geräusche, kein Handyempfang – Natur pur. Diese tolle Landschaft passt sich nicht an den Menschen an, sondern der Mensch muss sich an die Natur anpassen.

Nach einem kurzen Besuch in der Litlos Hütte und einer Cola, machen wir uns auf die Suche nach einem schönen Schlafplatz. Einige Kilometer später haben wir eine schöne Stelle für unsere Zelte gefunden. Wir starten unsere Prozedur. Zelt aufbauen, Wasser holen, Sachen verstauen, Schlafsack auspacken, einkuscheln, Essen kochen und dann wieder zum gemütlichen Teil des Tages überzugehen. Essen, Trinken, Lesen, Tagebuch schreiben, glücklich einschlafen.

Tag 6: Litlos – Torehytten

Es hat sich in der Nacht ordentlich abgekühlt, sodass unsere Zelte heute morgen weiß vom Schnee sind! Im Schlafsack war davon freilich nichts zu spüren – der war einfach kuschelig und warm. Ein wenig schwer fällt es da schon, in Tritt zu kommen. Nach dem Frühstück mit leckerem Kaffee und Müsli, werden die Sachen wieder verstaut und wir starten in einen neuen Tag. Der Himmel ist bedeckt. Doch die aufgehende Sonne versucht die Wolken zu durchbrechen und taucht das Fjell in einen schönen mystischen Rotton.

Heute sehen wir zum ersten Mal den Harteigen, jener Berg, der über der Hardangervidda thront wie ein Wackelpudding. Er wird uns die nächsten Tage aus unterschiedlichen Perspektiven weiter begleiten. Gegen 15 Uhr erreichen wir Torehytten.

Diese Hütte ist eine urgemütliche Perle. Wir heizen den Norwegerofen an und es dauert nicht lange bis sich eine wohlige Wärme ausbreitet.
Wir haben die Hütte ganz für uns allein. Alle Bekleidungsstücke und Zelte hängen zum Trocknen in der Hütte. Wir verbringen den Rest des Tages mit Lesen in DNT Jahrbüchern, netten Gesprächen, dem ein oder anderen Rum mit Tee oder Aquavit und leckerem Essen. So vergeht der Abend wie im Flug und wir sinken spät in die Betten der Torehytten.

Tag 7: Torehytten – Hedlo

Und täglich grüßt das Murmeltier. Nach Rührei und leckerem Kaffee kann der Tag kommen.

Wir packen unsere sieben Sachen zusammen und bringen die Hütte wieder in Ordnung. Auch das gehört dazu. Eine DNT Wanderhütte sollte so verlassen werden, wie man sie nach einem anstrengenden Wandertag selbst vorfinden möchte. Danach wandern wir los. Heute möchten wir gern Hedlo erreichen und uns in der Nähe eine schöne Schlafstelle suchen.

Gegen Mittag sind wir an der DNT Hütte Hadlaskard. Bei fast 30 Grad und strahlendem Sonnenschein genießen wir unser Mittagessen bei einer ausgiebigen Pause auf der Terrasse der Hütte.

Im weiteren Wegverlauf sind einige unwegsame, schlammige und verblockte Streckenabschnitte zu bewältigen. Das kostet Körner. Hinter Hedlo finden wir eine schöne ebene Fläche und schlagen im strömenden Regen unsere Zelte auf.

Heute hatten wir das erste Mal auf der Tour wieder wackligen Handyempfang, der für ein kurzes Telefonat nach Hause reicht. Auch dieser anstrengende Tag geht im kuscheligen Schlafsack mit einem Buch und Knabbereien zu Ende.

Tag 8: Hedlo – Liseth (Garen Camping)

Nach dem Regen gestern Abend, kitzelt uns heute die Sonne im Zelt wach. Das ist eine echte Wohltat für die Seele. Wir beschließen draußen zu Frühstücken, um die Sonne zu genießen.
Frühstück im Fjell bei strahlendem Sonnenschein – es braucht absolut nicht mehr zum Glücklichsein.

Etwa zwei Stunden später machen wir uns auf den Weg zum Campingplatz nach Garen. Es lockt ein Minimarkt und eine Dusche. So eine gewisse Vorfreude macht sich in der Runde breit. Trotz Sonnenschein ist der Weg dort hin beschwerlich. Immer wieder gilt es, glitschige Steine sowie schlammige und unwegsame Stellen zu meistern. Dafür kommt heute das erste Mal der Hardangerjokulen in Sichtweite. Bei einer Pause genießen wir den tollen Blick auf den Gletscher.

Wie sehr solche Touren auch Kopfsache sind, merken wir am Nachmittag. Wir sehen den Campingplatz scheinbar ganz nah. Aufgrund der Wegbeschaffenheit dauert es aber noch Stunden, bis wir diesen erreichen. Da muss der Kopf erst einmal mitspielen. Wir sind aber eine dufte Truppe und erreichen gegen Abend gut gelaunt den Campingplatz. Der kleine Laden öffnet zwar erst am Montag, aber egal. Nachdem wir eine schöne Hütte gefunden haben genießen wir deren Vorzüge. Eine Dusche, eine Toilette, eine Küche und sogar einen Fernseher. Wir machen es uns gemütlich, essen, trinken, quatschen und haben einen schönen Abend. Nebenbei läuft – wie passend – das Fußballspiel Norwegen gegen Schweden.

Tag 9: Liseth (Camping Garen) nach Rembesdalseter

Es ist Montag. Wir stürmen am Morgen den kleinen Supermarkt. Da wir nach der Saison kommen, ist die Auswahl übersichtlich. Simon war aber so gut, und hat bei der Besitzerin einige Sachen vorbestellt. Sie erscheint mit einer Kiste voller leckerer Knabbereien und wir füllen unsere Essensvorräte wieder auf.

Das absolute Highlight aber sind ein Brot, Eier, Schinken und Butter. Simon zaubert uns ein herrliches Frühstück. Ein Traum. Man kann es sich kaum vorstellen, wie sehr man sich über solche Dinge freut, wenn man sich tagelang von Schokolade, Riegeln und ähnlich gesunden Dingen ernährt.

Im Buch vom Conrad-Stein Verlag wird die heutige Etappe als Königsetappe beschrieben. Wir sind voller Vorfreude und gespannt was uns erwartet.

Keine Ahnung woran es liegt, wir kommen gut voran. Die Höhenmeter schmatzen nur so unter unseren Füßen weg. Wahrscheinlich hat uns die Kombination aus Dusche, Bett und leckerem Frühstück zu diesem Boost verholfen. Es läuft auf jeden Fall. Nachdem wir etliche Höhenmeter geschafft haben, werden wir mit einem atemberaubenden Blick zum Eidfjord belohnt. Wir machen eine größere Pause, um diesen Ausblick auf uns wirken zu lassen.

Später wird es dann doch noch etwas anstrengend und unwegsam. Aber auch das schaffen wir, nicht schnell, dafür gut gelaunt und mehr oder weniger entspannt. Am Ende sind wir froh, es nicht auf morgen geschoben zu haben und auch ein wenig stolz, denn auch wir schaffen norwegische Gehzeiten.

Es ist schönes Wetter und so sitze ich mit Simon heute Abend noch lang vor dem Zelt von Jana und Nina und trinken Rum mit Tee, quatschen und essen in gemütlicher Runde. Ein schöner Tag geht zu Ende und langsam wird uns bewusst, dass auch unsere gemeinsame Reise sich dem Ende zuneigt.

Tag 10: Rembesdalseter – Finse

Heute wollen wir unser Ziel in Finse erreichen. Ein Hoch auf ein gutes Frühstück. Die Anstiege der nächsten Stunden haben es in sich. Lange Beine sind bei diesen Absätzen von Vorteil. Leider hat die keiner von uns. Höhenmeter für Höhenmeter schrauben wir uns langsam und unermüdlich nach oben. Seit gestern habe ich Probleme mit der Achillessehne. Es schmerzt, hält sich aber in Grenzen. Es folgen viele Steine und das erste Schneefeld unserer Tour.

Wir kämpfen uns durch die Steine und sind langsam an dem Punkt, wo wir der Meinung sind, ankommen wäre doch ganz schön. Finse ist schon seit Stunden in Sicht. Doch bis dahin werden wir noch ordentlich gefordert. Ich wiederhole nicht die „netten“ Namen, die der See erhalten hat, den wir umrunden mussten, um Finse zu erreichen. Irgendwann spuckt uns das Fjell aus und wir stehen auf dem Rallarvegen. Es kann nun nicht schnell genug gehen, endlich Finse zu erreichen, aber es zieht sich. Dieser blöde Schotterweg und die immer mehr schmerzende Achillessehne ist für mich mit die schwierigste Situation der gesamten Tour.

Natürlich erreichen wir Finse und die Gefühle der letzten Stunde sind mit einem Schlag wie weggewischt. Ein kurzer Gruß am Bahnhof in Finse via Livecam nach Hause und ein letzter kurzer Fußmarsch, dann stehen wir grinsend, umarmend und voller Stolz und Freude an der Finsehytta.

Fazit

Es war eine unvergessliche Zeit, die lange in mir nachgehallt hat. Die ersten Tage nach meiner Ankunft in Deutschland hatte ich sehr mit mir zu kämpfen, um meine Gefühle wieder zu sortieren und in geordnete Bahnen zu bringen.

Es vergeht bis heute fast kein Tag, wo ich nicht voller Freude, Dankbarkeit und mit viel Fernweh an unsere gemeinsame Tour denke.

Es hat einfach alles gepasst, wirklich alles!

Wir lagen menschlich auf einer Wellenlänge, haben uns gegenseitig motiviert, hatten eine tolle Zeit miteinander und viel Spaß. Es war ein einzigartiges Erlebnis mit besonderen Menschen, die für mich zu Freunden wurden.

Dazu kam diese atemberaubende Natur, die man einfach nicht in Worte und auch nicht in Bilder fassen kann. Man muss sie erlebt haben. Für mich persönlich ist diese Landschaft mit nichts zu vergleichen und ich verliebte mich unfassbar in die Weiten des norwegischen Fjells.

Danke an: Nina, Jana und Simon und natürlich an meine liebe Katja, der ich dieses wundervolle Erlebnis zu verdanken habe.

Auch in diesem Jahr geht es wieder nordwärts – die Tour im September wird uns diesmal durch Skarvheimen führen. Die Tour ist bereits ausgebucht, aber auch für 2021 ist eine Tour bereits in Planung!

»Als Gruppe sind wir gestartet, als Freunde sind wir angekommen!«

Wir sitzen in der gemütlichen Stube der DNT-Hütte von Finse, wir sind alle von der letzten Etappe etwas fertig und haben gerade erst die Wanderschuhe in die Ecke gestellt. Mit einem großen Grinsen blicken wir in die Runde und genießen zufrieden eine eiskalte Cola. Soeben ist der Wanderteil unserer Tour durch die Hardangervidda zu Ende gegangen und bereits jetzt wird auf eine Fortsetzung angestoßen. Ich bin stolz, etwas kaputt, zufrieden und vor allem froh, dass wir gemeinsam diese wunderbare Tour gemeistert haben! Und dann erst das Strahlen in den Gesichtern der Teilnehmer!

Kaum zu Hause richtete sich der Blick direkt wieder aufs neue Jahr. Schnell war klar, dass es auf jeden Fall eine Neuauflage einer geführten Wandertour zusammen mit mir und Puretreks geben wird. Zu viel Freude hat es gemacht, zusammen dieses Abenteuer zu meistern. Am Abend im Zelt oder auf der Hütte die Tage Revue passieren zu lassen und sich über unsere Eindrücke auszutauschen war dabei immer wieder ein Highlight. Wir haben uns über Ausrüstung, Tipps und Tricks, über Norge på langs und schöne Touren in Norwegen unterhalten – und über noch so viel mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass man so schnell zu einer eingeschworenen Gemeinschaft werden kann und es so viel Spaß macht, sich in einer solchen Gruppe zu bewegen.

Am 06. September 2020 geht es also erneut los! Wir werden uns in Oslo treffen und gemeinsam ins Abenteuer aufbrechen. Wieder werden wir mit Puretreks aus Soest auf Reisen gehen und bis zum 19. September unterwegs sein. Bei der Auswahl des Wandergebietes bot es sich an, auf eine Art Fortsetzung der letzjährigen Tour zu setzen. Und so wird erneut Finse das Ziel unserer Reise sein, diesmal allerdings von Norden aus kommend.

Das wilde Fjellgebiet Skarvheimen erschließt sich nordwestlich der Hardangervidda, Nordeuropas größter Hochebene. Die schroffen Berge dieser Landschaftsperle zeigen sich dort im Herbst von ihrer schönsten Seite. Das baumlose Fjell schillert im September in den schönsten Herbstfarben und die kristallklare Herbstluft kündet vom herannahenden Winter.

Die Trekkingtour durch diese abenteuerliche Gegend ist ein Klassiker etwas abseits der bekannteren Wanderwege. Wir begeben uns auf eine anspruchsvolle Wanderung über mehrere Tage die perfekt für alle ist, die das skandinavische Friluftsliv auf Schusters Rappen mit Trekkingrucksack und Zelt erleben wollen.

  • Trekkingtour zusammen mit Simon
  • Intensiv und authentisch reisen, um das norwegische “Friluftsliv” kennenzulernen
  • Trekking in spektakulärer skandinavischer Herbstlandschaft
  • Die Nächte am Start/Ende in Hütten bzw. Hotel, unterwegs im Zelt
  • Praktische Erfahrungen auf den Spuren von Norge på langs sammeln
  • Optional je nach Vorankommen und Wetter: Gletscherwanderung am Hardangerjøkulen / Besteigung des Bitihorns

Der Herbst ist die ideale Zeit für eine längere Tour in dieser rauen Gegend Norwegens, die sich zwischen Jotunheimen im Norden und der Hardangervidda im Süden erstreckt.

Wir starten am Bygdin See zu unserer Tour, auf der wir Jotunheimen und den höchsten Bergen Norwegens eine kurze Stippvisite abstatten um dann südwärts durch Skarvheimen zu wandern. Auf unserer Route blicken wir zu Beginn auf die hohen Berge Jotunheimens während sich gegen Ende der Tour der große Hardangerjøkulen-Gletscher am Horizont zeigt. Dieses riesige Eismassiv bildet unsere Zielmarke und sollte sich die Möglichkeit ergeben, werden wir seinen Gletscherzungen einen Besuch abstatten. Mit etwas Glück kreuzen Rentiere unsere Wege und wir erleben gemeinsam eine großartige Zeit mit vielen Abenteuern in einer fantastischen Umgebung! Die Tour richtet sich an alle, die unter erfahrener Leitung erste praktische Erfahrung mit Mehrtagestouren in Norwegen sammeln und sich gerne in einer Gruppe draußen bewegen wollen.

Zusammen laufen wir von den Bergen Jotunheimens bis hin zum Hardangerjøkulen-Gletscher

Wir werden nach Oslo reisen, uns dort treffen und vor Ort letzte Vorbereitungen treffen und gemeinsam Proviant für die Tour einkaufen.

Anschließend besteigen wir den Bus in Richtung Bygdin am Südrand Jotunheimens, von wo aus wir unsere Wanderung starten werden. 

Die Route wird uns entlang der Hütten und Unterkünfte Yksendalsbu, Fondsbu, Sulebu, Breistølbu, Bjordalsbu, Iungsdalshytta, Kongshelleren und Geiteryggshytta führen. Wir werden dabei vorwiegend im Zelt übernachten und uns selbst mit dem versorgen, was wir vorher zusammen eingekauft haben. Gemeinsam als Gruppe treffen wir die Entscheidungen, wo wir unsere Zelte aufschlagen und wie lang die jeweiligen Etappen sind.

Das Ziel am Ende der Tour wird wieder Finse sein, ein kleines Örtchen an der Eisenbahnlinie zwischen Oslo und Bergen, das auch im letzten Jahr das Ende unserer Tour markiert hat. Im Schatten des Hardangerjøkulen-Gletschers befindet sich dort auf 1222 Metern Nordeuropas höchstgelegener Bahnhof und in der dortigen Hütte des DNT werden wir erneut gemeinsam auf die erfolgreiche Wanderung anstoßen und die Tour ausklingen lassen.

Gemeinsam können wir unterwegs je nach Wetter und Vorankommen die Tour gegebenenfalls variieren, den einen oder anderen Berg am Wegesrand erklimmen oder einen Ruhetag auf einer der gemütlichen Hütten des DNT einlegen.

Die Tour richtet sich an alle, die gerne draußen unterwegs sind und gerne erste Erfahrungen im skandinavischen Fjell auf einer Mehrtages-Trekkingtour sammeln wollen. Wir werden das Gepäck und somit das Rucksackgewicht niedrig und den Anforderungen an die Jahreszeit und Umgebung entsprechend möglichst gering halten. Unterwegs besteht die Möglichkeit, auf den Hütten des DNT Proviant nachzukaufen und nach einem Drittel der Wanderung erhalten wir zusätzlich Gelegenheit unsere Vorräte in einem kleinen Laden aufzustocken.

Wer sich dieser wunderbaren Tour durchs herbstliche Fjell anschließen möchte, der findet alle genauen Details zur Reise direkt bei Puretreks

Und für alle Fragen rund um die Tour könnt ihr mich sehr gerne unter simon@simonpatur.de kontaktieren!

»Kann ich nicht auch einmal zusammen mit dir auf Tour gehen?«

Zahlreiche Anfragen habe ich immer wieder bekommen, ob ich nicht zusammen mit einer Gruppe auf Tour gehen würde. Eine geführte Reise für alle, die gerne erleben wollen, wie es ist, in Norwegen auf Tour zu sein. Sich unterwegs gemeinsam über Erfahrungen, Ausrüstung und Norwegen der Länge nach auszutauschen. Am Abend dann in gemütlicher Runde beisammen sitzen und Tipps und Tricks rund um Fernwanderungen in Skandinavien wie Norge på langs bekommen – das alles wird in diesem Herbst nun möglich sein!

Zusammen gehen wir auf Tour!

Vom 1. September an geht es los, wir brechen im Rahmen einer geführten Reise auf in den Norden. Gemeinsam gehen wir auf Tour und nehmen das herbstliche Fjell unter die Füße. Mit Puretreks aus Soest habe ich dafür einen erfahrenen Partner gefunden, der uns diese wunderbare Tour ermöglicht. Ich selbst war schon als Teilnehmer einer Gruppe mit Jerome im Sarek auf Wintertour und war total begeistert von der Organisation und dem Ablauf der Reise und über Jeromes Guiding-Qualitäten braucht man gar nicht erst sprechen, das ist absolute erste Liga. Nun werde ich selbst der Guide sein und euch mitnehmen auf diese Tour, auf die ich mich schon unglaublich freue!

Die Hardangervidda ist Nordeuropas größte Hochebene und zeigt sich im Herbst von ihrer schönsten Seite. Das baumlose Fjell schillert im September in den schönsten Herbstfarben und die kristallklare Herbstluft kündet vom herannahenden Winter. Die Überquerung dieser Hochebene auf der klassischen Route zwischen Haukeliseter im Süden bis in den Norden nach Finse ist ein absoluter Trekkingtraum und perfekt für alle, die das skandinavische Friluftsliv auf Schusters Rappen mit Trekkingrucksack und Zelt erleben wollen.

  • Trekkingtour zusammen mit Simon
  • Intensiv und authentisch reisen, um das norwegische “Friluftsliv” kennenzulernen
  • Trekking in spektakulärer skandinavischer Herbstlandschaft der Hardangervidda
  • Die Nächte am Start/Ende in Hütten bzw. Hotel, unterwegs im Zelt
  • Praktische Erfahrungen auf den Spuren von Norge på langs sammeln
  • Optional je nach Vorankommen und Wetter: Gletscherwanderung am Hardangerjøkulen / Besteigung des Harteigen

Der Herbst ist die ideale Zeit für eine längere Tour in dieser spannenden Umgebung. Der westliche Teil der Hardangervidda ist geprägt von rauer, abwechslungsreicher Natur. Auf unserer Route zeigt sich dann nach einigen Tagen der große Hardangerjøkulen-Gletscher am Horizont. Dieses riesige Eismassiv werden wir westlich umrunden und sollte sich die Möglichkeit ergeben, werden wir seinen Gletscherzungen einen Besuch abstatten. Mit etwas Glück kreuzen Rentiere unsere Wege und wir erleben gemeinsam eine großartige Zeit mit vielen Abenteuern in einer fantastischen Umgebung! Die Tour richtet sich an alle, die unter erfahrener Leitung erste praktische Erfahrung mit Mehrtagestouren in Norwegen sammeln und sich gerne in einer Gruppe draußen bewegen wollen.

Wir durchqueren die Hardangervidda der Länge nach

Wir werden nach Oslo reisen, uns dort treffen und dort vor Ort letzte Vorbereitungen treffen und gemeinsam Proviant für die Tour einkaufen.

Anschließend besteigen wir den Bus in Richtung Haukeliseter, von wo aus wir unsere Wanderung durch die Hardangervidda starten werden. Die klassische Durchquerung der Hochebene steht dann für uns auf dem Plan.

Die Route wird uns entlang der Hütten und Unterkünfte Hellevassbu, Litlos, Torehytten, Hedlo, Liseth und Rembedalseter führen. Wir werden dabei vorwiegend im Zelt übernachten und uns selbst mit dem versorgen, was wir vorher zusammen eingekauft haben. Gemeinsam als Gruppe treffen wir die Entscheidungen, wo wir unsere Zelte aufschlagen und wie lang die jeweiligen Etappen sind.

Das Ziel am Ende der Tour wird Finse sein, ein kleines Örtchen an der Eisenbahnlinie zwischen Oslo und Bergen. Im Schatten des Hardangerjøkulen-Gletschers befindet sich dort auf 1222 Metern Nordeuropas höchstgelegener Bahnhof und in der dortigen Hütte des DNT werden wir gemeinsam auf die erfolgreiche Wanderung anstoßen und die Tour ausklingen lassen.

Gemeinsam können wir unterwegs je nach Wetter und Vorankommen die Tour gegebenenfalls variieren, den einen oder anderen Berg wie den markanten Harteigen am Wegesrand erklimmen oder einen Ruhetag einlegen.

Die Tour richtet sich an alle, die gerne draußen unterwegs sind und gerne erste Erfahrungen im skandinavischen Fjell auf einer Mehrtages-Trekkingtour sammeln wollen. Wir werden das Gepäck und somit das Rucksackgewicht niedrig und den Anforderungen an die Jahreszeit und Umgebung entsprechend möglichst gering halten. Unterwegs besteht die Möglichkeit, auf den Hütten des DNT Proviant nachzukaufen und zur Mitte der Wanderung erhalten wir zusätzlich Gelegenheit unsere Vorräte in einem kleinen Laden aufzustocken.

Wer sich dieser wunderbaren Tour durchs herbstliche Fjell anschließen möchte, der findet alle genauen Details zur Reise direkt bei Puretreks

Und für alle Fragen rund um die Tour könnt ihr mich sehr gerne unter simon@simonpatur.de kontaktieren!