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In der neuen Folge #EinLöffelButter begrüße ich Stefan Glowacz bei mir im Podcast. Mit Stefan verbindet man spektakuläre Klettertouren, Erstbegehungen und Kletterexpeditionen auf der ganzen Welt, und diese schon seit vielen vielen Jahren. 

Wenn ich an Stefan denke, dann kommen mir aber sofort Bilder von Abenteuern in Südamerika, Baffin Island oder auch Grönland in den Sinn, bei denen Klettern eigentlich immer eher nur der Anlass waren, sich dann in teils spektakuläre Touren mit einer hohen Ereignis und Erlebnisdichte zu stürzen, und das immer unter der Prämisse des By-fair-means Gedankens. 

Mal schlägt sich Stefan dabei mit seinen Gefährten durch den Dschungel in Südamerika, für eine andere Tour entwickelt er zusammen mit seinen Partnern einen multifunktionellen Gepäckschlitten aus Carbon der auch schwimmen kann und dann müht er sich für weiteres spektakuläres Projekt über Wochen ab, um mit Elektroauto und Segelboot nach Grönland zu gelangen, dort mit seinen Gefährten über 1000 km das dortige Inlandeis per Ski zu überqueren – nur um dann festzustellen, dass alles viel mehr Zeit beansprucht und am Ende komplexer als gedacht ist – für das eigentliche Ziel einer Big-Wall-Kletterei am Ziel ist es jetzt leider im Jahr schon viel zu spät. 

Warum sucht er immer wieder solche Herausforderungen? Was reizt Stefan an solchen Abenteuern? Wie geht man solch komplexe Expeditionen an? Mit wem zieht er los? Und warum jagt er bis heute Tag für Tag den Augenblick?

Stefan auf Instagram: https://www.instagram.com/glowaczstefan

Stefan auf Facebook: https://www.facebook.com/stefanglowacz

Stefans Website: https://www.glowacz.de

Der Trailer zur Tour The Wallride: https://www.youtube.com/watch?v=cxCJBH33rMc

Der Trailer zur Expedition Coast to Coast: https://www.youtube.com/watch?v=Ovrn2Mg3JRY

Der Trail zum Film Jäger des Augenblicks: https://www.youtube.com/watch?v=QlWlycczowA

Photo: Thomas Ulrich

Mein Partner der heutigen Folge ist Bergans of Norway. Wenn ihr mehr über Bergans, die Produkte und den Weg der NorwegerInnen erfahren wollt – schaut einmal auf ihrer Websites www.bergans.de vorbei.

Über Gästevorschläge, Themen oder sonstige Rückmeldungen würde ich mich sehr unter simon@simonpatur.de oder über die entsprechenden Social Media Kanäle wie Facebook oder Instagram freuen.

Mucke: Justus Wilhelm || instagram.com/doggtor_1312_dresden

Der Hoyer wandert – und das heute in der neuen Folge von #EinLöffelButter. Mit Thorsten Hoyer verbindet man wandern in all seinen Facetten, ganz egal ob 300 km Non-Stop und ohne Schlaf oder gemütlich mir seinem Hund Rudi im Stadtwald von Erfurt. 

Als Koch ins Berufsleben gestartet, sich dann beruflich dem Tourismus zugewandt und irgendwann selbstständig als Journalist, Autor und Fernwanderer. Und so geht er nun schon seit einigen Jahren durch die Welt, mittlerweile sogar als Chefredakteur des Wandermagazins – der Hoyer wandert eben gern. Dabei bleibt Thorsten immer neugierig und offen für neue Dinge und vor allem auch Begegnungen. 

Er sucht gerne die Herausforderung, aber nicht um Kilometer und Höhenmetern zu sammeln, die hat er auch so schon zu genüg erwandert, nein, um Menschen zu treffen und sich mit ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen und Erlebnissen auseinanderzusetzen. 

Wie kommt man auf die Idee, Non-Stop über die Alpen zu wandern? Was beschäftigt einen, wenn man drei Tage lang ohne Schlaf wandert? Und warum wandert Thorsten Hoyer überhaupt so gern?

Thorstens Website: https://thorstenhoyer.de

Thorsten wandert 300 km Non-Stop: https://vimeo.com/291495339

Das Abenteuer in der Wüste Negev von Thorsten von Torben: http://kleines-epos.de/negevfilm

Thorsten Hoyer auf der Website von Hanwag: https://stories.hanwag.com/de/sole-people/weitwandern-thorsten-hoyer-liebt-lange-wandertouren 

Photo: Christian Wittig / Hanwag

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Im ersten wirklich thematischen Winterspezial von #EinLöffelButter und Malte von winterfjell.de geht es in dieser Folge um die Auswahl der Ski, Skischuhe und Bindungen für Wintertouren in Skandinavien. Vorab, wir haben uns auf Ski beschränkt und Schneeschuhe außen vor gelassen, da wir beide finden, dass Ski das Mittel der Wahl für längere Touren dort oben im Norden ist. 

Ob man dagegen richtig gut Skifahren können muss, dass lassen wir mal offen, wir beide sind jedenfalls nicht mit Ski an den Füßen zur Welt gekommen um es mal vorsichtig zu sagen. Genau deswegen gehen wir auch bewusst auf die Grundlagen ein und versteigen uns nicht in Millimeterangaben von Skibreiten oder Skilängen auf den Zentimeter genau. 

Wir gehen pragmatisch an die Sache und verschieben dabei auch den Bachelorabschluss in Ski-Waxen auf später und tragen beide Schuppen unter unseren Ski. Welche Bindung man dann wählt, ist ein Stückweit Geschmacksache, aber unendlich viel Auswahl hat man auch wieder nicht – Chillii, Magnum oder doch Xplore?

Es ist kompliziert, oder am Ende doch nicht?!? Und dann die Schuhe erst. Was darf es denn da sein? Bewährte Klassiker mit Gore-Tex und neuer Bindung oder doch ein satter Lederschuh mit Entenschnabel wie schon anno dazumal? Und was ist überhaupt eine VBL-Socke? Tragt ihr euer Fell unterwegs eher kurz oder eher lang? Und was ist mit den passenden Skistöcken? Wir versuchen etwas Licht ins Dunkle zu bringen, so dass ihr bald schon im Winter losziehen könnt!

Namedropping bzw. erwähnte Artikel (unbezahlte, unbeauftragt, unabhängig):

Ski: Fischer || Åsnes

Schuhe: Alfa || Crispi || Lundhags

Bindungen: Rottefella

Steigfelle: Contour || Colltex

Malte auf Instagram: https://www.instagram.com/winterfjell

Maltes Website: https://www.winterfjell.de 

Photo: Malte & Simon

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Mucke: Justus Wilhelm || instagram.com/doggtor_1312_dresden

Am Horizont entdecken wir in der Ferne die Umrisse von einigen Hütten, sanft hören wir das Signal des einfahrenden Zuges in den auf 1222 Metern höchstgelegenen Bahnhof Nordeuropas, dem Ziel unserer Wintertour durch die Hardangervidda: Finse

Egal ob PolarforscherInnen, Feierabend AbenteuerInnen oder Expeditionsteam – die Hardangervidda übt gerade im Winter einen ganz besonderen Reiz auf alle aus, die gerne in der kalten Jahreszeit draußen unterwegs sind. Schon Amundsen und Nansen haben sich hier den Naturgewalten Norwegens gestellt und sich auf ihre Expeditionen vorbereitet, können die Verhältnisse dort doch gerade im Winter mitunter auch sehr herausfordernd sein. Genau das richtige Gebiet also, um seine Fähigkeiten im Umgang mit Fjellski, Pulkaschlitten und Zelt im Winter zu testen und zu erweitern.

Immer wieder sind in letzter Zeit Anfragen an mich herangetragen worden, ob man nicht auch mit mir zusammen einmal auf Wintertour gehen könnte. Auch bei meinem Partner für geführte Reisen Puretreks gab und gibt es immer wieder Anfragen dazu, bot doch Jerome mit seiner Agentur in der Vergangenheit genau solche Touren an. Für die letzten Jahre hatten wir gemeinsam schon solche Pläne besprochen und auch schon Touren geplant, allerdings scheiterten unsere Pläne in den letzten Jahren an den allgemeinen Umständen durch Covid-19, so dass wir unsere Tourpläne jedes Mal absagen mussten.

Nun aber ist der Planungshorizont wieder größer und aus unserer Sicht aus auch planbarer, wir gehen es also an. Zusammen bieten wir im nächsten Jahr 2023 eine gemeinsame Wintertour in Norwegen an, die sich explizit an Leute richtet, die sich an die ersten Schritte auf Wintertour in Norwegen wagen wollen.

Wir werden die klassische Tour durch die Hardangervidda angehen und in Haukeliseter am Südrand der Hochebene starten. Von Oslo aus werden wir den Bus dorthin nehmen und uns vor Ort mit der Ausrüstung und den Ski vertraut machen. Wir werden gemeinsam die Schlitten beladen und uns dann aufmachen in weiße Weite. Gleich zu Beginn wird es gut bergan gehen, von daher ist eine gute Grundfitness auf jeden Fall ein Muss für unsere Tour. Kein Muss hingegen ist es Skifahren zu können. Wer schon einmal auf Langlaufski gestanden hat oder wer sich zutraut im Schneepflug einen kleinen Hügel auf Ski hinzugleiten, der braucht sich keine Sorgen zu machen. Wenn man mit Ski und Pulka unterwegs ist, dann gleitet man relativ gemächlich durch den Schnee, wir wollen zudem weder Rekorde brechen noch uns jeden Tag aufs Äußerste verausgaben.

Unsere Route ist so geplant, dass wir abseits der markierten Routen unterwegs sein wollen und unsere gemeinsame Tour entsprechend den Verhältnissen vor Ort anpassen und variieren können. Der Blick aufs Wetter gibt uns Tempo und Route vor, so dass wir flexibel und sicher agieren können. Uns ist es wichtig die Freude am Draußensein im Winter zu vermitteln – denn der Winter hat seine ganz eigenen Ansprüche, sei es bei der Ausrüstung und auch bei den eignen Fähigkeiten und dem Umgang mit Kälte.

Grob werden wir in Richtung der DNT-Hütte Hellevassbu unterwegs sein, um von dort aus nordöstlich in das Herz der Hardangervidda vorzudringen. Am Horizont wird dann alsbald der markante Hardangerjøkulen Gletscher erscheinen, den wir auf der Ostseite umrunden werden.

Unterwegs werden wir Tag für Tag vertrauter mit der Ausrüstung und den Eigenheiten des winterlichen Fjell werden. Egal ob bei White-Out und Schneetreiben oder bei strahlendem Sonnenschein, zusammen werden wir uns Schritt für Schritt nordwärts bewegen und unserem Ziel in Finse immer näher kommen. Dabei wird genug Zeit bleiben, um sich an die Belastung des Pulkaziehens zu gewöhnen und auf der Tour anzukommen.
Am Abend können wir dann gemeinsam beim Essen im Zelt den Tag Revue passieren lassen, über Ausrüstung fachsimpeln oder uns über Touren in Norwegen austauschen.

  • Trekkingtour zusammen mit Simon und Jerome von Puretreks
  • Intensiv und authentisch reisen, um das norwegische “Friluftsliv” kennenzulernen
  • Wintertour in spektakulärer skandinavischer Winterlandschaft
  • Die Nächte am Start/Ende in Hütten bzw. Hotel, unterwegs im Zelt
  • Praktische Erfahrungen auf den Spuren großer Abenteurer

Gerne helfen wir euch bei der Beschaffung fehlender Ausrüstung, beraten euch gerne bei der Auswahl von Bekleidung und stehen euch für Fragen aller Art im Vorfeld sehr gerne zur Verfügung.

Wer sich dieser abenteuerlichen Tour durchs winterliche Fjell anschließen möchte, der findet alle genauen Details zur Reise direkt bei Puretreks.

Und für alle Fragen rund um die Tour könnt ihr mich sehr gerne unter simon@simonpatur.de kontaktieren!

In der aktuellen Folge #EinLöffelButter begrüße ich Malte von winterfjell.de als meinen neuen Stammgast. Malte beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit Touren im Winter in Skandinavien und beleuchtet dieses Thema in seinem Blog von allen möglichen Seiten. Bereits vor einiger Zeit haben wir uns in einer Folge über Wintertouren in Skandinavien unterhalten und dabei schnell festgestellt, dass das Thema zu viele Aspekte und Facetten für nur eine Podcastfolge hat. Daher war uns schnell klar, dass wir ausführlicher und ausgedehnter über die unterschiedlichsten Themen sprechen wollen.

Und so gehen wir es jetzt einfach neben den regulären Ausgaben von #EinLöffelButter an, wir sprechen im Winterspezial Folge für Folge über all die Dinge, die einen bewegen, wenn man in den skandinavischen Winter aufbrechen möchte. Egal ob über Pulkaschlitten, Zelte, Handschuhe oder Ängste und Verhaltensweisen – alles kommt auf den Tisch. Wir sprechen über die Fragen, die ihr uns stellt und versuchen den ein oder anderen Mythos aufzuklären, und das alles ohne Dogmen und ohne Raketenwissenschaft und auch ohne die Annahme, alles zu wissen oder alles zu kennen oder eine Expedition zu starten.

Pro Folge wollen wir uns einem speziellen Thema widmen, den Anfang macht die Frage, was uns an Wintertouren so reizt? Warum brechen wir auf in die weißen Weiten des Winterfjells? Was empfinden wir auf Tour? Den Anfang macht ein wilder Podcast-Ritt ins Winterfjell, lost im White-Out der Themen – mit Namedropping und nerdiger Ausrüstung, das alles wollen wir in den kommenden Folgen näher beleuchten! Kommt also mit auf Wintertour in den Norden!

Namedropping: Abenteurer Thomas Ulrich || Birgit Lutz Buch „Schwarzes Wasser“ || Polfahrer Børge Ousland ||  Buch „Die Schönheit der Monotonie“ von Wilfried Korth || #EinLöffelButter mit Martin Hülle

Malte auf Instagram: https://www.instagram.com/winterfjell

Maltes Website: https://www.winterfjell.de

Photo: Malte & Simon

Mein Partner der heutigen Folge ist Bergans of Norway. Wenn ihr mehr über Bergans, die Produkte und den Weg der NorwegerInnen erfahren wollt – schaut einmal auf ihrer Website www.bergans.de vorbei

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Mucke: Justus Wilhelm || instagram.com/doggtor_1312_dresden

In dieser Folge #EinLöffelButter spreche ich mit Franziska Consolati. Als Autorin und Bloggerin geht Franziska durchs Leben, immer mit dem Fokus Draußensein. Alles begann nach dem Abitur mit einer ersten Reise in die Sahara, empfohlen von örtlichen Reisebüro. Von da an war klar, Franziska möchte mehr von der Welt entdecken. 

Zusammen mit ihrem Freund Felix ging es auf Weltreise, beginnend mit einer längeren Trekkingtour durch die Mongolei, über die Franziska ihr erstes Buch schrieb. Irgendwann war klar, dass das Schreiben über Touren und das Unterwegssein genau ihr Ding sind, so dass sie sich entschloss, dies als Profession zu betreiben. 

Aber wie entdeckt man, was man wirklich machen möchte? Wie geht man es an, wenn man das erste Mal mit Rucksack und Zelt auf große Tour geht? Und wie kommt es, dass man in die Welt aufbricht und irgendwann in Schweden ankommt?

Franziska auf Instagram: https://www.instagram.com/insnirgendwo.bitte

Franziskas Website: https://ins-nirgendwo-bitte.de

Hier findet ihr Infos zum Häuschen von Franziska und Felix in Schweden: https://www.airbnb.de/rooms/52438841 

Photo: Franziska Consolati

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Mucke: Justus Wilhelm || instagram.com/doggtor_1312_dresden

In der neuen Folge #EinLöffelButter spreche ich mit Leona Kringe. Leona war schon einmal bei mir im Podcast zu Gast und wir sprachen damals über ihre Leidenschaft für große Herausforderungen, insbesondere beim Fahrradfahren.

Eben eine dieser großen Herausforderungen hat sich Leona in diesem Jahr gesucht, als sie als eine der ersten überhaupt über 7500 Kilometer mit unendlich vielen Höhenmetern von Portugal bis hoch zur Grenze Jakobselv in Nord-Norwegen dem neu etablierten European Divide Trail mit dem Gravel Bike gefolgt ist.

Unterwegs traf sie auf unterschiedlichste Herausforderungen, sei es kaputte Ausrüstung oder zu wenig Berge für ihren Geschmack, aber manch andere Herausforderungen mentaler Natur hat man nicht unbedingt auf dem Zettel, wenn man sich voller Euphorie in solch ein Abenteuer stürzt!

Wie bereitet man sich auf solch eine anspruchsvolle Tour vor? Auf was muss man sich unterwegs einstellen? Und wie begegnet man sich unterwegs selbst? Viel Spaß mit der neuen Folge und Leona Kringe!

Leona auf Instagram: https://www.instagram.com/heimatnomadin

Leonas Website: https://www.heimatnomadin.com

Leona auf der European Divide Trail Website: https://europeandividetrail.com/2022/07/11/finisher-3

Hier geht es zur ersten Folge mit Leona: https://simonpatur.de/leona-kringe-was-reizt-dich-an-grossen-herausforderungen

Photo: Leona Kringe

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In dieser Folge ist Richard Löwenherz zu Gast bei mir im Podcast. Richard ist bekannt für seine abenteuerlichen Touren mit dem Fahrrad, dem Packraft oder auch zu Fuß im fernen Osten Russlands. Egal ob im mückenverseuchten sibirischen Sommer oder bei minus 50° C im eiskalten Winter, Richard macht sich auf und verschwindet oft Wochen und monatelang in den einsamen Weiten dieser menschenleeren Gegenden.

Schon oft habe ich mich gefragt was ihn antreibt, sich diesen Strapazen auszusetzen. Worin liegt für ihn die Faszination sich dort immer wieder zu beweisen und selbst herauszufordern? Wie kommt er mit dem Alleinsein in dieser so übermächtigen Natur zurecht?

Und was macht man, wenn sich Bären weit entfernt von der nächsten Siedlung am eigenen Zelt oder dem überlebenswichtigem Packraft Boot gütlich tun? Viel Spaß mit der neuen Folge und Richard Löwenherz!

Richard auf Instagram: https://www.instagram.com/bikevagabond

Richards Website: http://www.lonelytraveller.de 

Richard in der NDR Reportage „Die Eisstraße ins Polarmeer“: https://www.youtube.com/watch?v=jXjclv7y0eA

Photo: Richard Löwenherz

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Mucke: Justus Wilhelm || https://www.instagram.com/doggtor_1312

Ihr fangt gerade an euch mit dem Thema #Bikepacking und der entsprechenden Ausrüstung zu beschäftigen? Dann hätte ich da etwas für euch! Ich war im fabelhaften BikeTourGlobal Podcast von Martin Moschek zu Gast und dort haben wir ausführlich über dieses Thema und verschiedenste Aspekte rund um Outdoor-Gear insbesondere für Bikepacking-Touren gesprochen!
 

Mein Resepkt vor der Aufgabe war ziemlich groß als Martin bei mir anfragte, denn zum einen bin ich weder ein krasser Bikepacker der 10.000 Kilometer im Jahr inklusive großer Rennen abreißt, noch bin ich jemand, der sich bis zum Taupunkt von Schlafsäcken vorarbeitet um wirklich jeden Aspekt bei Ausrüstung zu durchdringen. Wohl aber beschäftige ich mich mit all diesen Themen, vor allem dann, wenn ich selbst auf Tour gehen und mir meine Packliste  zusammenstellen möchte.

Von daher haben wir es glaube ich ganz gut hinbekommen in gut zwei Stunden viele wichtige Aspekte zu besprechen und einen Einbick in unsere ganz persönlichen Ausrüstungsschränke zu gewähren!

Ihr findet die Folge bei jedem guten Streamingportal oder bei Martin im Blog!

Viel Spaß beim Reinhören!

Heute ist Catharina Capteyn bei mir zu Gast im Podcast. Wir kennen uns beide aus der Schule, genauer gesagt aus der Sprachschule, denn Catharina betreibt mit Ordcap eine Online-Sprachschule, die sich auf skandinavische Sprachen spezialisiert hat. Wenn man sich mit dem Thema Fern- oder neudeutsch Remote-Unterricht für skandinavische Sprachen beschäftigt wird man ganz schnell auf Catharina stoßen. 

Dabei ist das Konzept so einfach wie genial, im persönlichen Online-Unterricht kann man gezielt auf die Bedürfnisse des Lernenden eingeht, ganz unabhängig von Ort und Terminstress, denn nicht nur die Lerninhalte können so gezielt abgesprochen werden sondern auch das wann und wo. Und ich kann euch aus eigener Erfahrung versprechen, es klappt ganz hervorragend so zu lernen. 

Aber wie kommt man auf die Idee anderen Leuten eine Sprache wie Norwegisch beizubringen? Woher kommt die Leidenschaft für den Norden? Und wie gründet man eine Sprachschule? Viel Spaß beim Reinhören!

Catharina auf Instagram: https://www.instagram.com/ordcap_skandi_sprachschule

Catharina auf Facebook: https://www.facebook.com/Ordcap.de

Catharinas Website: https://www.ordcap.de

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Photo: Catharina Capteyn

Mucke: Justus Wilhelm || instagram.com/doggtor_1312_dresden

Du wirst es zwischendurch vielleicht nicht immer und sofort merken weil es so anstrengend und herausfordernd ist, aber es ist die beste Zeit in deinem Leben!

Die letzten zwei, drei Jahre war das Thema Norge på langs für alle Aspiranten aus unseren Breiten ein ziemlich schwieriges, denn die allgemeinen Umstände ließen es kaum zu, an eine Durchquerung Norwegens der Länge nach auch nur zu denken. Geschlossene Grenzen machten es extrem schwer länger voraus zu planen, die Hütten des norwegischen Wanderverbandes mussten allesamt im Vorhinein fix gebucht werden oder waren komplett geschlossen, Hotels ebenso und überhaupt nach Norwegen zu gelangen war mitunter schwierig bis unmöglich.

Alles in allem eine ziemlich frustrierende Situation, insbesondere für alle die in ihren persönlichen Planungen schon sehr weit waren, eventuell gar bereits den Job gekündigt hatten oder schon lange im Voraus auf der Arbeit ein Sabbatical geplant hatten – es ging weder vor noch zurück, von einer unbeschwerten Auszeit, die man ja auf einer solchen Tour so gerne erleben möchte waren wir alle unendlich weit entfernt.

Zurück von Null – alles geht wieder

In diesem Jahr aber scheint gerade dies wieder in greifbare Nähe zu rücken, die allgemeinen Umstände lassen wieder einen größeren Planungshorizont zu und es zeichnet sich ab, dass man sich in dieser Saison wieder relativ unbeschwert an eine längere Tour in Norwegen vagen kann.

Die NPL-Community in Deutschland wächst weiter stetig, der Strom an Anfragen zu diesem Thema reißt bei mir nicht ab und auch in Foren und in der entsprechenden Facebook-Gruppe melden sich mehr und mehr Leute, die sich eine Norwegen der Länge nach Tour vorgenommen haben!

Einige durfte ich bereits persönlich kennenlernen und mich mit ihnen austauschen, wieder andere kamen per E-Mail auf mich zu. Es ist nach wie vor richtig cool zu sehen, wie das Thema wächst und gedeiht, es mehr und mehr Blogs zu diesem Thema gibt und die Vorfreude, die Begeisterung aber auch der Respekt vor der Aufgabe bei allen wächst, die sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Die AspirantInnen 2022

In meiner kleinen Übersicht möchte ich wie bereits 2019 die Leute vorstellen, die sich also demnächst daran machen, die wohl schönste aber auch anstrengst und herausforderndste Wanderzeit ihres Lebens anzutreten.

Ich möchte euch im Folgenden die Leute vorstellen, die in diesem Jahr planen die NPL-Tour an einem Stück zu laufen. 

Sophie

In Dortmund bei meinem Vortrag stand plötzlich Sophie vor mir und berichtete mir, dass sie im nächsten Jahr plane durch Norwegen zu wandern.

Ich bin Sophie, 31 Jahre alt, zuhause aktuell in Oberstdorf und Dortmund. Bis ich fast 20 war, konnte ich dem Wandern nicht viel abgewinnen. Heute sieht das anders aus – meine Füße fangen an zu kribbeln, wenn ich zu lange drinnen sitze.

Simons Buch ist mir 2017 beim Stöbern im Buchladen in die Hände gefallen. Ich war total begeistert und hatte einen neuen Traum: Norge langs. Getraut habe ich mich allerdings nicht direkt. Statt nordischer Wildnis habe ich 2019 erstmal Deutschland der Länge nach zu Fuß durchquert. Und mich infiziert – seitdem lebe ich mit dem Weitwander-Fieber! Letztes Jahr hat Corona alle Pläne zunichte gemacht, also wurde aus meinem Norwegen-Plan eine Durchquerung Österreichs und der Alpen. Jetzt aber ist es endlich soweit! Ich freue mich riesig auf mein großes Abenteuer, das am 14.05.2022 starten soll!

Sophies Blog findet ihr hier: https://www.weitwanderin.de

Manja

Mit Manja schrieb ich schon einige Male als sie sich nach einem leichten Zelt für eine längere Wanderung bei mir erkundigte. Warum, nun weil Manja sich in diesem Jahr ein großes Ziel gesetzt hat:

Vor knapp 2 Jahren war ich mal wieder auf dem Weg zur Baustelle und habe auf dem Weg den Globetrotter-Podcast mit Dir gehört. Du musst wissen, dass auch ich großer Norwegen-Fan bin. Unser erster Sommerurlaub (Hardangervidda / Hardangerfjord) war so verregnet, dass wir als erstes erst mal in Geilo Gummistiefel für die Kinder kaufen mussten und die Zahl der Wasserfälle am Straßenrand 70 pro Tag überschritt. Aber das Land hatte uns gepackt. Bei einem späteren Urlaub in Mysusæter wäre ich am liebsten mit Rucksack von der Rondvassbu weiter gelaufen, aber lange Mehrtagestouren gingen aufgrund der Kinder nicht gut. Somit blieb es bei Tagestouren. Aber der Podcast erinnerte mich wieder daran, dass ich seit langem von einer langen Tour mit Rucksack träumte – einfach immer geradeaus.

Mein Mann und die Kinder haben mein Vorhaben von Norge på langs erstaunlich positiv aufgenommen, da sie ja merkten, dass bei mir nicht alles gut läuft und ich ein Break brauche. Seit der Entscheidung vor knapp 2 Jahren zur Tour habe ich keine Projekte mehr angenommen und arbeite seit dem den Schreibtisch leer. Alle wissen, dass bei mir Ende April der Hammer fällt. Was beruflich nach der Tour kommt, weiß ich nicht. Die Familie unterstützt mich, auch wenn sie wissen, dass ich für 5 Monate nicht da sein werde.

Manja berichtet hier über ihre Wanderung: https://npl2022.blogspot.com

Markus

Kurz gesagt war mein erstes mal in Norwegen ziemlich kurz. Damals 2017, als mein VW Bulli am zweiten Tag einen Motorschaden hatte. Aber ab da an ließ mich dieses Land nicht mehr los. Also rein ins Internet und schon mal fürs nächste Jahr geschaut. Ziemlich schnell stieß ich dann auf NPL und deine Reise. Und nach einen Vortrag von dir war für mich klar, dass ich das irgendwann mal machen sollte. Bis jetzt hat es dann immer nur für die ein oder andere Woche gereicht. Aber woraus oder wie lange soll man denn warten? Nun passt bei mir alles zusammen und aus zwei Jahren Planung wird es ernst. Gerade jetzt da es nur noch wenige Wochen sind wird die Liste mit den to do´s immer länger. Aber det ordner seg.
Letztes Jahr hatte ich 25 jähriges Arbeitsjubiläum und nun wird es für mich auch einmal Zeit etwas zu genießen. Mit 43 zwar nicht mehr der jüngste aber ich denke ich werde das schon irgendwie schaffen 😀
Hauptsache unterwegs!

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Markus Braun (@_markus_bee_)

Markus berichtet vor allem auf Instagram von seiner Tour: https://www.instagram.com/_markus_bee_

Katharina, Manuel und Lando

Eine Fernwanderung ist ein lang gehegter Traum, der für uns 2022 in Erfüllung geht. Zusammen mit unserem Hund Lando wollen wir dieses Jahr von Lindesnes bis ans Nordkap wandern.
Vor Jahren haben wir eine Doku über den Appalachian Trail gesehen und seitdem lässt uns das Thema nicht mehr los. Die großen Fernwanderwege der USA kennt wahrscheinlich jeder, der sich schon mal mit langen Wanderungen beschäftigt hat. Für uns sind diese aber aktuell nicht erreichbar, da wir unserem Hund den langen Flug nicht zumuten wollen. Dass es aber auch in Europa, also vor unserer Haustür, abseits des Jakobsweges tolle Fernwanderwege gibt, darauf sind wir erst 2019 gestoßen: hoch oben im Norden haben wir Kathrine (@theflyingsurgeon) getroffen. Wir waren damals auf dem Nordkalottleden unterwegs und guckten etwas ungläubig als sie erzählte, sie laufe den ganzen Weg vom Nordkap bis nach Lindesnes. 
Diese Begegnung hat für uns den Stein ins Rollen gebracht und als Katharinas Arbeitgeber Mitte 2021 einer beruflichen Auszeit zustimmte, war klar, dass es ein Jahr später losgehen würde! 

Hier berichten Sie von ihrer Tour: https://www.mywanderfullife.de 

Miri und Flo

Wir haben uns 2016 auf einem Skandinavien-Roadtrip mit unserem VW-Bus in den hohen Norden verliebt. Das Gefühl der Freiheit und grenzenlosen Weite, das man dort erlebt, hat uns seitdem nicht mehr losgelassen.

Als wir das erste Mal von Norge på langs gelesen haben, wanderte diese Tour sofort auf unsere Bucket List. Zuerst war es einer von vielen Punkten auf dieser Liste, von denen wir träumten, aber noch nicht wirklich daran glaubten, dass wir sie irgendwann tatsächlich umsetzen werden. Doch dann kam irgendwie eins zum anderen und so stehen wir jetzt hier: 47 Tage vor dem Start, Jobs gekündigt, Wohnung untervermietet – mitten im Planungs-, Ausrüstungs- und Vorbereitungschaos und können es noch immer nicht ganz fassen, dass wir diesen Traum tatsächlich in die Tat umsetzen und in ein paar Wochen mit unseren wahrscheinlich viel zu voll bepackten Rucksäcken am Kap Lindesnes Richtung Norden aufbrechen werden.

Der Blog von Miri und Flo ist noch in Arbeit, ihr Instagram findet ihr hier: https://www.instagram.com/miri_weey

Auguste

Ich bin Auguste, 22 Jahre alt und lebe in Schleswig-Holstein auf einem Bauernhof. Im Januar habe ich meine Ausbildung zur Tischlerin abgeschlossen und mein Plan stand vorher schon fest, dass ich danach reisen gehen möchte. Als ich dann angefangen habe mir ein Reizeziel rauszusuchen war es für mich klar, dass es eine Weitwanderung werden wird und so bin ich irgendwann auf „Norge pa langs“ gestoßen.
Durch einen Zufall habe ich vor ein paar Wochen jemanden in meinem Dorf kennengelernt, der auch vorhat zum Nordkapp zu wandern, allerdings wird er Schweden durchqueren!
 
Jetzt ist es fast soweit, am 31.05. werde ich mich mit meiner älteren Schwester auf den Weg zum Kap Lindesnes aufmachen und am 1. Juni wollen wir das erste Stück wandern.
 
Meine Schwester (Anna, 26) ist die ersten zwei Wochen mit dabei, dann werde ich ca. einen Monat alleine unterwegs sein und den „Rest“ bis zum Nordkapp begleitet mich meine kleine Schwester Helene (19).
Meine erste und bisher einzige lange Wanderung habe ich zu meinem Ausbildungsplatz, in die Nähe von Göttingen, gemacht, das waren 560km in zwanzig Tagen. Dort habe ich meine ersten Erfahrungen damit gemacht, was es heißt völlig erschöpft und alleine zu sein und wie wundervoll es ist von vollkommen fremden Menschen zum Essen oder auf einen Kaffee eingeladen zu werden. Ich war erstaunt wie offen und herzlich die Menschen zu mir waren und bin schon sehr gespannt darauf wie es wohl in Norwegen sein wird!
 

Manfred

Mein Name ist Manfred, geboren bin ich im Juli 1957 im idyllischen Brotdorf, einer kleinen Gemeinde im bedeutungsvollen und geschichtsträchtigen Saarland, wo ich heute noch bzw. wieder nach einigen längeren Aufenthalten in NRW, Bremen, Bayern und BaWü lebe.

Zum Wandern bin ich eigentlich sehr spät gekommen und zwar im Jahr 2005 im zarten Alter von 48 Jahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und totalen Selbstüberschätzungen hab ich mich dann doch vom Stubenhocker zum begeisterten Wanderer aufräppeln können. 2009 war ich auf dem Camino Francais von Saint Jean Pied de Port bis Finisterre unterwegs. (880 km) Ein Jahr später bin ich mit meiner Lebensgefährtin zusammen den Camino von Le Puy en Velay aus, im französischen Massive Central – nach Santiago gepilgert. (1600 km) Wir teilten  den Weg in vier Jahresetappen auf. Zweimal mussten wir aussetzen, sodass wir Santiago erst im Jahr 2016 erreichten.

Enttäuscht und frustriert wie negativ sich der Jakobsweg auf den letzten zweihundert Kilometer in den letzten Jahren entwickelt hat, beschloss ich zunächst einmal keine großen Wanderungen zu unternehmen. Bis…?

…ich dann zu Hause bei einer Wanderung auf einem Premiumweg über den europäischen Fernwanderweg Nr. 3 gestolpert bin. Neugierig geworden wo der wohl hinführt hab ich mich umgehend im Internet schlau gemacht und festgestellt dass der E3 von Santiago de Compostella bis ans Schwarze Meer führt. Also hab ich mit meinen ganzen Caminos zusammengerechnet schon ca. 2400 km auf dem E3 zurückgelegt.

Dann stieß ich im Net auf den E1 der vom Nordkap nach Sizilien führt und auf seinem Weg durch den Taunus auf dem großen Feldberg den E3 kreuzt. Schon war der Gedanke geboren von meiner Haustüre aus zum Nordkap zu laufen. Nach reichlicher Überlegung und langem Stöbern im WWW. würde ich für die Strecke so in etwa 8 Monate brauchen. Nach vielen Diskussionen mit Claudia einigten wir uns darauf dass acht Monate Trennung entschieden zu lang seien und so beschränkte ich mich darauf den E1 ab Stockholm zu gehen.

Bei weiteren Erkundungen im Web stieß ich dann auf die Seiten von Martin Kettler aus der Schweiz und Simon Michalowicz aus Deutschland, die beide erfolgreich Norge på langs (Norwegen der Länge nach) gelaufen sind. Ich verfolgte mit Spannung ihre fast 3000 km lange Reise und irgendwie verfestigte sich in mir der Gedanke es den beiden gleich zu tun und Norwegen der Länge nach auf Schusters Rappen zu laufen. So trat dann E3 und E1 immer weiter in den Hintergrund.

NORGE PÅ LANGS HAT MICH GEPACKT ! ! !

Und nun breche ich voraussichtlich am 15.Mai 2021 nach Norwegen auf, wo ich dann 120 Tage später das Nordkapp erreichen will

Mein Plan ist mit dem Fahrrad von zu Hause aus nach Hirtshals zu fahren, dort dann mit der Fähre nach Kristiansand übersetzen und weiter mit dem Bus zum Campingplatz am Lindesnes Fyr zu fahren. 

Manfred schreibt in seinem Blog über die Tour: https://brotdorf-nordkapp.blog

Petra und Andreas

Seit über 30 Jahren sind Petra und Andreas auf der ganzen Welt wandernd unterwegs. Auch längere Touren im Norden wie den Nordkalottleden haben die beiden schon unter den Wanderstiefeln gehabt. Nun wagen sie sich an Skandinaviens schönste, längste und spannendste Tour!

Den Blog zur Tour von Andrea und Peter findet ihr hier: https://weitwanderer.online
 
Wir drücken euch allen beide Daumen und wünschen euch eine super Zeit auf dem Weg zum Nordkapp! Lykke til og god tur euch!

Kennt ihr darüber hinaus Leute, die in diesem Jahr versuchen NPL am Stück zu laufen? Meldet euch gerne bei mir, dann ergänze ich die Liste entsprechend!

Heute ist Malte Hübner bei mir zu Gast im Podcast. Wer sich in unseren Breiten mit dem Thema Wintertouren beschäftigt, wird zwangsläufig auf Maltes Blog Winterfjlell stoßen, denn dort sammelt Malte zahlreiche Infos, Tipps und Tricks rund um dieses Thema.

Gerade als Neuling in diesem Bereich ist es extrem hilfreich, so auf umfassende und undogmatische Infos zurückgreifen zu können. Malte hat weder einen Wax-Bachelor noch sind ihm irgendwelche kommerziellen Interessen zu unterstellen, er ist weder zum Nord- noch zum Südpol gelaufen und suhlt sich auch nicht in seinen epischen Erfolgen, nein Malte hat einfach richtig Bock auf das Thema Touren im skandinavischen Winter – und zwar stets aus der Sicht des Familienvaters, der einfach seine Leidenschaft für Touren im Norden auch in den Winter transportieren möchte.

Seit bald zehn Jahren widmet er sich so allen Winter-Dingen, geht immer wieder auf Wintertour und sammelt all diese Aspekte in seinem Blog. Jetzt haben wir uns zu einem etwas ausufernden, mitunter auch nerdigem Gespräch verabredet um unsere Erfahrungen auszutauschen, Tipps für Anfänger zu besprechen und uns auch der Leidenschaft für cooles Winter-Gear hinzugeben!

Und ich bin mir sicher, es wird eine Fortsetzung dieser Folge geben, gibt es doch noch so viel mehr zu besprechen! Viel Spaß beim Reinhören!

Malte auf Instagram: https://www.instagram.com/winterfjell

Malte auf Facebook: https://www.facebook.com/winterfjell.de

Maltes Website: https://www.winterfjell.de

Meine Packliste für die Wintertour im Sarek: https://simonpatur.de/im-winter-durch-den-sarek-meine-packliste

Meine Tipps für die Notfallvorsorge im Fjell: https://simonpatur.de/die-vorsorge-fuer-den-notfall-auf-tour

Die Fjevettreglene des norwegischen Wanderverbandes DNT: https://english.dnt.no/the-norwegian-mountain-code

Über Gästevorschläge, Themen oder sonstige Rückmeldungen würde ich mich sehr unter simon@simonpatur.de oder über die entsprechenden Social Media Kanäle wie Facebook oder Instagram freuen

In dieser Folge ist Till Gottbrath bei mir zu Gast im Podcast. Wer sich hierzulande tiefer mit dem Thema Outdoor beschäftigt, wird irgendwann auf seinen Namen stoßen, denn es gibt wohl kaum jemanden, der das Thema Outdoor in wirklich all seinen Facetten so lebt wie Till.

Die Leidenschaft fürs Draußensein begleitet ihn seit Kindesbeinen und führte ihn zu den entlegensten Orten dieser Welt, von Patagonien bis Grönland, mit dem Segelboot oder dem Pulkaschlitten, Sommers wie Winters, alles dreht sich bei Till darum, draußen unterwegs zu sein.

Das ihm diese Leidenschaft auch beruflich auf unterschiedlichste Weise Möglichkeiten bietet, dass ergab sich dann nach und nach, so dass sich bei Till selbst drinnen im Büro alles ums draußen dreht. Er hat das Outdoor-Magazin aus der Taufe gehoben und viele Jahre lang die Outdoorbranche mit seiner eigenen Kommunikationsagentur begleitet, nebenher zahlreiche kleine und größere Abenteuer bestritten.

Tills Werdegang liest sich wie aus dem Bilderbuch des Prototypen eines waschechten Outdoorers. Aber wie wird man zu einem richtigen Outdoorer? Wie kann man seine Leidenschaft auch mit dem Berufsalltag verbinden? Und warum geht er immer wieder neue Wege und probiert sich überall aus? Viel Spaß beim Reinhören!

Tills Profil auf Linkedin: https://de.linkedin.com/in/till-gottbrath-b53b12107

Tills Interview mit Arved Fuchs und Martin Hülle: http://docplayer.org/74814183-Traeume-leben-interview-till-gottbrath-fotos-archiv-arved-fuchs-martin-huelle-beruf-abenteurer.html

Till portraitiert im 4-Seasons Magazin: https://www.yumpu.com/de/document/read/2684962/das-magazin-fur-globetrotter-4-seasonsde/11

Till zu Gast bei Bergauf-Bergab im BR: https://www.br.de/mediathek/video/bergauf-bergab-vom-6112016-klettersteig-und-gleitschirmfliegen-im-rofan-av:584f7d1a3b4679001196c173

Till zu Gast im Podcast von Ulligunde: https://ulligunde.com/2020/06/episode23-till-gottbrath-gleitschirm-urgestein-risiko-bei-nachwuchspiloten/

Über Gästevorschläge, Themen oder sonstige Rückmeldungen würde ich mich sehr unter simon@simonpatur.de oder über die entsprechenden Social Media Kanäle wie Facebook oder Instagram freuen!

In dieser Folge ist Erika Dürr mein Gast. Viele von euch kennen sie als Bloggerin Ulligunde, die in ihrem fabelhaften Blog seit vielen Jahren über Bergsport-Abenteuer jeglicher Couleur berichtet. Wie so viele hat sie den Blog begonnen, um Freunde und Familie über ihre Reisen auf dem Laufenden zu halten. 

Was als kleine Sache anfinge, hat sich nach und nach zu einer richtigen eigenen Reise entwickelt, so dass man auf ulligunde.com viele informative und unterhaltsame Artikel vor allem zum Klettern und Bergsteigen findet. Irgendwann hatte der Blog ein so breites Publikum erreicht, dass sich für Erika die Frage gestellt hat, ob man daraus nicht mehr machen könnte. Mit ihrem Talent wunderbar zu schreiben und hervorragend zu fotografieren in der Tasche hat sie sich dann vor einigen Jahren in die Selbstständigkeit gestürzt und es bis jetzt nicht bereut! 

Über die Jahre hat sie sich dabei immer weiter entwickelt und nach und nach neue Dimensionen für sich entdeckt. Von der Vertikalen ging es in die Luft zum Gleitschirmfliegen und nun auch aufs Gravelbike. Wie fängt man an zu bloggen? Wie entdeckt man seine eigenen Grenzen in den Bergen? Warum geht Erika mittlerweile kaum noch Klettern? Und vor allem wie entdeckt man für sich seinen Platz draußen? Viel Spaß beim Reinhören!

Erika auf Instagram: https://www.instagram.com/ulligunde

Erika auf Facebook: https://www.facebook.com/ulligunde

Erikas Website: https://www.ulligunde.com

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Es könnte alles so einfach sein – isses aber nicht!

Ein kleiner Rückblick auf ein Jahr. Nur ein Jahr, es kommen noch so viele.

Ein Jahr, schwer in Worte zu fassen, gefühlt für mich der längste Ruhetag überhaupt, aber auch der geht irgendwann zu Ende und es geht weiter, das ist sicher. Wenn ich durch mein Album des Jahres am Handy flippe mutet es schon etwas unwirklich und mitunter ziemlich bizarr an. Am ersten Januar bin ich aufgewacht und hätte nie gedacht, was dieses Jahr auf mich, auf uns wartet. Aber wer von uns hätte das erwartet nach all den guten Vorsätzen? Ich wette 100 norwegische Kronen und eine Tafel Walters Mandler – niemand!

Voller Zuversicht auf ein Jahr voller schöner Touren und wunderbaren Erlebnissen. Die Flüge in den Norden sind gebucht, die Termine gemacht und die Pläne geschmiedet. Ich sitze im Auto, im Zug, quer durch die Republik. Von Freiburg über Marburg bis Braunschweig, es ist verrückt und surreal. In Braunschweig steht tatsächlich ein Pferd vorm Saal, jemand ist damit angeritten und auch sonst ein Abend der sehr, sehr lange nachwirkt. Nur dieser Vortrag in Karlsruhe noch, der erste Kollege auf der Arbeit gibt mir schon nicht mehr die Hand, Vorsicht ist geboten, wie recht er haben sollte.

Die Wanderlust muss warten

Die Pulka ist bereits gepackt, als ich im Zug stundenlang auf „Neu laden“ im Browser klicke. Beim Vortrag fliegen ohne Mikro und Ende die Aerosole, ich weiß da noch nicht einmal was das ist, die Abstände sind klein, hätte ich das alles damals schon gewusst. Am Bahnhof in Karlsruhe sitze ich am Abend, trinke Dosenbier und warte auf den Nachtzug in den Osten. Am Telefon ist klar, der Norden schließt die Pforten, es gibt gerade wichtigere Dinge. Im stickigen Schlafabteil mit einem völlig Fremden zwei Betten unter mir liege ich lange wach, der Zug rattert durch die Nacht, die Gedanken kreisen ohne Ende.

Noch einmal arbeiten, dann beginnen die ruhigen Ruhetage. Ein verordneter Winterschlaf im Frühling, wer weiß schon wie lang. „Stay Home“ steht auf einem großen Schild bei uns im Wohnzimmer-Fenster, hoch über dem belebten Platz von dem wir nun mehr und mehr Abstand nehmen. Es wird ruhiger, Geschichte wird gemacht und wir sitzen zu Hause. Entscheidend ist auf dem Sofa die Parole. Viel Zeit für alles mögliche, die Gedanken suchen sich ihren Weg, EinLöffelButter kommt dabei rum, unter anderem.

Uns geht es gut, das wird mir schnell klar, das soziale und finanzielle Netz ist gespannt und fängt uns auf, die Wohnung hyggelig und ausreichend groß. Aber es geht nicht allen so, dazu genügen ein paar Anrufe und Zoom-Calls, wie schnell das gehen kann. Mehr Freizeit für einander heißt nicht mehr Freiheit, wie verrückt. Und mir wird mehr und mehr bewusst, wie gut es mir, uns geht, auch wenn mir beileibe nicht jeden Tag die Sonne aus dem Allerwertesten strahlt. Ich denke oft an die anderen. Der abendliche Lauf zum Mount Corona mit dem Podcast Nummer 1 auf den Ohren gibt Hoffnung und Verständnis, am Ende der dunkeln Gasse erstrahlt ja bekanntlich die Gelbe-Wand.

Durchhalten

Irgendwann geht es wieder los, in kleinen Gruppen getrennt kommt wieder etwas Schwung in den Alltag. Das Gelb-Schwarze Klebeband aus dem Frühjahr klebt noch jetzt und nun schon echt lange vor der Vitrine im Erdgeschoss vom Globetrotter in Dresden, so schnell werden wir den Abstand wohl nicht mehr los. Nur 800 von ein paar 1000 Quadratmetern sind zugänglich, ich komme mir im Erdgeschoss vor wie Zerberus, aber es nützt ja nix – wir sind froh überhaupt wieder etwas Freiheit im engen Korsett zu erlangen und zu ermöglichen.

Der Sommer kommt, die Temperaturen steigen, wir lockern uns. In Sachsen freut man sich, das Virus wütet im Westen, nicht bei uns, wir sind anders – da ist der Boomerang schon längst von der Hand.

Die Maske wird unser Alltagsfreund, wir versuchen uns an etwas Normalität, für die Kunden auf der Arbeit da zu sein, alles fürs Draußensein klar zu machen. Die Leute kommen, gehen raus, wie verrückt sind alle nach frischer Luft. Den dunklen Alu-Schatten möchte ich dabei schnell vergessen.

Die Arbeit kommt wieder, zwar kurz aber nicht wenig. Der Osten prosperiert, die Berge vor der Haustür beliebter als jemals zuvor, der Boomerang ist noch nicht auf dem Weg zurück. Wir kommen ran, die Fesseln der Kurzarbeit werden bald Geschichte sein. Vor der Haustür gibt es ja auch schöne Dinge, den Forststeig oder die Elbe zum Beispiel, den Massen die lange Nase machen, es klappt erstaunlich gut. Und die Gravelbikes sind der Kauf des Jahres, nie vorher konnte man die Nähe so schön abenteuerlich entdecken. Jetzt ist alles ausverkauft.

Die Sonne brennt, der Virus scheint im Sommerschlaf. Aus der „Not“ machen wir eine Tugend, erkunden das große Weiße auf der Landkarte zwischen Dresden und Dortmund mit dem Fahrrad. Beginnen Dinge zu verstehen und unsere Heimat neu zu entdecken. Treffen mit Freunden brauchen jetzt ein Konzept? WTF! Vor nicht mal zehn Jahren wurde im Partykeller noch geraucht. Es ist verrückt, auf der Rückfahrt verpassen wir sogar den Zug ohne umzusteigen, was kommt als nächstes?

Der Herbst steht vor der Tür, Schweden ist das neue Norwegen, die Tour dort mit den Gefährten eine Wucht, durchatmen und vergessen, das herbstliche Fjäll versöhnt mit dem Jahr – aber ob der schwedische Weg der richtige ist? Ich hege Zweifel, begründet wenn man den laxen Umgang mit der Gefahr am eigenen Leib erlebt – 40 Mann ohne Fenster in einem Raum auf der Hütte – wenn das die Leute zu Hause wüssten.

Kurze Pause in Schweden

Ein Lichtblick war das Fjäll keine Frage, aber nur ein kurzer. Am Lagerfeuer sitzen und einfach quatschen, Bier trinken und Tacos futtern, das geht nur kurz, tut aber unglaublich gut. Der Boomerang fliegt auf seiner Bahn nun schon wieder zurück, als ich in eine Kamera blicke und den ersten Live-Stream meines Lebens bestreite, nach einer Nacht in einem komplett leeren Hotel als einziger Gast. Was für eine Erfahrung dieser Stream! Das Feedback unfassbar, ich bin zutiefst dankbar für die Möglichkeit zu Hause bei so vielen Leuten für ein wenig Ablenkung, Zuversicht und Fernweh zu sorgen.

Das Ende ist absehbar, vom Jahr aber nicht von Covid-19. Wir haben alles gegeben, aber kurz vor knapp geht es wieder los, nur eine Woche ohne, dann ist die Kurzarbeit wieder da. Hello my friend!

Und dann halten wir ihn wieder in der Hand, das unbekannte Fluggerät schlägt wieder ein, der Boomerang kommt zurück und schickt uns wieder nach Hause. Nun sind wir im Osten tiefrot und stehen auf den ersten Plätzen der Tabelle, völlig ungewohnt und viel zu dynamisch, nicht mehr nur der Westen oder die anderen – im Supermarkt bekomme ich zwischen den unfassbar vielen Leuten ohne Ab- und Anstand am Angebotsdonnerstag fast eine Panikattacke, jetzt weit weg im menschenleeren Norden.

Alle zusammen?

So oft wie der Krankenwagen bei uns am Haus vorbeifährt, es ist mittlerweile unglaublich. Rafft ihr es nicht? Wie wäre es mit einem Praktikum im Krankenhaus um die Ecke? Ein ums andere Mal denke ich zurück an meine prägende Zeit als Zivi im Krankenhaus, ich möchte gerade nicht tauschen, insgeheim doch, es gibt nichts erfüllenderes als für andere da zu sein und zu helfen, das ist unbezahlbar aber von jeher nicht richtig entlohnt.

Die Ignoranz der anderen holt mich wieder ein, das große „Warum?“ klopft wieder an die Tür und lässt mich am letzten Arbeitstag etwas ratlos nach Hause gehen. So früh hatte ich noch nie frei an Weihnachten, sogar ein paar Tage eher als der Westen. Meine Gedanken kreisen überall und bleiben bei den Leuten hängen, die sich wütend vor mir aufbauen und grinsend mit ihrem Attest aus dem Yps-Heft wedeln oder sich aufs Grundgesetz berufen nur weil sie eine Maske tragen sollen – wie kann man nur leugnen was so offensichtlich ist?

Die Episoden mit den Judensternen erspare ich uns, niemand von den Verweigerern musste sich am Bahnhof melden, wurde im Viehwaggon nach Osten gefahren oder hat eine Nummer auf den Unterarm tätowiert bekommen – und sie können sich mit ihrer Meinung sogar nach Anmeldung ungestraft auf die Straße stellen. So quer kann ich gar nicht denken und so viel kann ich gar nicht kotzen wie ich möchte, aber vielleicht fehlt mir einfach die Phantasie, ich bin lieber realistisch, nicht so ein Hans guck in die Luft, aber Schlucke ist ja auch ein Kollege.

Auf Wiederholung

Nun sitze ich hier, krame wieder das „Stay Home“ Schild fürs Fenster aus dem Frühjahr hervor, sieht aus wie neu, was für ein Mist, was für ein Jahr. Mir geht es gut, meinen Freunden geht es gut, die Einschläge im engeren Umfeld sind eher moderat, was für ein Glück. Aber jedes Martinshorn vorm Fernster erinnert mich daran, was ich tun kann, damit das so bleibt. Und sei es nur die App auf dem Handy zu installieren und eine Maske aufzusetzen, tut nicht mal weh, ist ganz easy.

Ich muss akzeptieren, dass nicht alle so denken, aber ich kann auch voran gehen. Im kleinen, jeder kann das. Einkaufen geht auch einmal die Woche, Weihnachten ohne die ganz große Familie, hei, geht klar, für manche ist das traurige Normalität für uns nur die Ausnahme im Sinne aller. Jeder kann etwas tun, wir sitzen alle im selben Boot, völlig unironisch. Es geht nur zusammen, was für cooler Gedanke in diesen modernen Zeiten. Abgefahren, oder?

Lasst uns alle gemeinsam für einander einstehen, für einander da sein und uns gegenseitig unterstützen. Wir schaffen das, da bin ich mir ganz sicher. Bleibt positiv, gebt keinen Millimeter nach wenn sich jemand gedanklich querstellt und geht mit gutem Beispiel voran. Ich weiß, dass es nicht immer positiv ist, dass nicht alles super ist, aber wir kriegen das hin. Ich hab hier zum Beispiel ziemlich viele Postkarten, wenn dunkle Wolken bei euch aufziehen, dann lasst es mich wissen, ihr seid nicht allein und wir gehen zusammen da durch.

Haltet durch, versucht positiv zu bleiben und schaut nach vorn, wir gehen einfach zusammen weiter und am Ende stehen wir gemeinsam am Ziel, High Five, umarmen uns und sind zusammen stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben! Dann stoßen wir am Lagerfeuer an und gucken zurück auf ein ziemlich verrücktes Jahr, das ziemlich viel auf den Prüfstand gestellt und am Ende gezeigt hat, dass man alles schaffen kann wenn man zusammen hält und die Konjunktive streicht! Stoßt heute alle im Rahmen der Möglichkeiten an, bei mir zu Hause auffem Dorf heißt das dann „orgelt euch mal schön achtarmig einen rein!“, und dann geht’s weiter – bleibt gesund und stabil – det ordner seg!

Danke an alle die für mich da waren, da sind und mich immer so cool unterstützen!

‘Cause love is free and life is cheap,

and as long as I’ve got me a place to sleep,

some clothes on my back and some food to eat,

then I can’t ask for anything more!

P.S.: Und wer sich ganz unaufgeregt in diesen Zeiten zum Thema informieren möchte, dem lege ich auf Instagram Marc Raschke ans Herz – Dortmund represent!