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In der neuen Folge #ZweiLöffelButter kickt der Herbst so richtig rein. Ganz egal, wo man ist, ob Schweden oder Deutschland, nicht nur das Wetter ist mitunter eine echte Herausforderung, sondern auch die allgemeine Stimmung braucht manchmal die ein oder andere Challenge, um den Kopf mit positiven Gedanken zu füllen.

 

Wer dabei kalte Füße bekommt, der kann sich wie Franzi gerne den nächsten See suchen, um daran zu arbeiten, einen guten und gesunden Umgang damit zu finden. Dass der Umgang mit Ängsten, Unsicherheiten und Schwächen ein Thema für uns alle ist, sollte sich eigentlich auch schon bis in den letzten Winkel herumgesprochen haben, aber wie das halt so ist mit Konjunktiven – man muss sie manchmal an und aussprechen, damit sich etwas ändert. Und zwar nicht nur bei einem selbst, sondern auch beim Gegenüber. 

Komisch ist, dass Simon z.B. noch nie angesprochen worden ist, ob er nicht schon mal Angst hatte, wenn er alleine auf Tour geht. Dafür aber Franzi? Häh? Warum? Dabei hat Simon mitunter ganz andere irreale Ängste, so wie vor den kalten Füßen im nächsten See.

 

Dagegen sind Kleidergrößen und Größentabellen italienischer Fahrradbekleidung ein Problem, das durchaus zu vernachlässigen ist, auch wenn es nervt. Und auch hilft es manchmal, sein Handy zu vernachlässigen und so wie Franzi bei Apps wie Instagram auf Pause zu drücken wenn man merkt, dass man eine Pause vom ewigen Zeitfressen und sich-vergleichen braucht. Ist zwar oft nicht so einfach, hilft aber sehr, am besten in Kombination mit Sport. Denn sportliche Ziele helfen manchmal, zwar nicht immer bei Halbmarathons, dafür aber bei großen Radausfahrten, die sich am fernen Horizont abzeichnen. 

 

Wer jetzt etwas verwirrt ist, keine Sorge, wir fangen ja von vorne an, und arbeiten alles nacheinander ab!

Viel Spaß mit der neuen Folge!

 

Franzi und Simon

 

Exit Norpolen in der NRK Mediathek: https://tv.nrk.no/serie/exit-nordpolen

Heimatnomadin Leona: https://heimatnomadin.com

Franziska auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/insnirgendwo.bitte⁠⁠⁠⁠

⁠⁠Franziskas Website: ⁠⁠⁠⁠https://ins-nirgendwo-bitte.de⁠⁠⁠⁠

Hier findet ihr Infos zum Häuschen von Franziska und Felix in Schweden: ⁠⁠⁠⁠https://www.airbnb.de/rooms/52438841⁠⁠⁠⁠

Photo: Franziska Consolati / Simon Michalowicz

Der Partner unserer heutigen Folge ist ⁠⁠Bergans of Norway⁠⁠. Wenn ihr mehr über Bergans, die Produkte und den Weg der NorwegerInnen erfahren wollt – schaut einmal auf ihrer Websites ⁠⁠⁠⁠https://www.bergans.com/dehttps://www.bergans.com/de vorbei

Über Gästevorschläge, Themen oder sonstige Rückmeldungen würde ich mich sehr unter ⁠⁠simon@simonpatur.de⁠⁠ oder über die entsprechenden Social Media Kanäle wie Facebook oder Instagram freuen

Mucke: Justus Wilhelm || ⁠⁠⁠⁠instagram.com/doggtor_1312_dresden⁠⁠⁠

In dieser Podcastfolge #EinLöffelButter spreche ich mit Robert Krügel. Wir sprechen zusammen in Dresden, den Robert wohnt nur wenige Radminuten von mir entfernt. Wer sich mit Radfahren und Dresden auseinander setzt, wird unweigerlich auf ihn treffen, denn er bewegt sich schon lange tief in der Radszene der sächsischen Landeshauptstadt.

Das erste Mal bin ich auf Robert gestoßen, als ich mir in Netz eine längere Gravelbike-Strecke der Orbit Radserie heraus gesucht habe, die er gescouted hatte. Von da an folgte ich ihm auf Instagram, denn Roberts zweite große Leidenschaft ist das Fotografieren. So dokumentiert er kürzere Ausfahrten und große Bikepacking Abenteuer im In- und Ausland.

Spätestens als ich dann gesehen hatte, dass Robert in diesem Jahr an der neuen Bikepacking Ausfahrt The Bright Midnight in Norwegen teilgenommen hat war mir klar, dass ich mit ihm einmal im Podcast sprechen muss – denn es war auch das erste Mal überhaupt, dass Robert in Norwegen war. Und so wollte ich einmal von ihm wissen, wie er das Land im hohen Norden vom Fahrradsattel aus erlebt hat.

Welche Erwartungen und Vorstellungen hatte er? Was hat ihn überrascht? Wie hat er die Landschaft erlebt? Und wie hat er das erste Mal Bikepacking in Norwegen erlebt?

 

Viel Spaß mit der neuen Folge!

 

Robert auf Instagram: https://www.instagram.com/hagbardcel

Orbit 360 Gravitation Gravel – Oberlausitz: https://www.komoot.de/tour/343270489

Video über das The Bright Midnight Bikepacking Rennen: https://www.youtube.com/watch?v=-eva8ekE5jc

Photo: Thomas Schlorke

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In der neuen Podcastfolge #EinlöffelButter sind Angi und Reini bei mir zu Gast. Die beiden sind viel mit dem Fahrrad unterwegs und berichten auf saddlestories.at von ihren Touren und Erlebnissen. Das größte Abenteuer der beiden bisher war sicher ihre Fahrrad-Weltreise, die sie vor einigen Jahren gestartet haben. Über 20 Monate waren sie unterwegs und waren gerade in Malaysia angekommen, als die Pandemie ihre Pläne durchkreuzte und sie sich plötzlich im heimischen Salzburg wiederfinden und sich erstmal wieder sortieren mussten. Nach einer Pause ging es aber erneut für die beiden los, diesmal waren Nordeuropa und das Nordkap ihr Ziel.

 

Vom Fahrrad aus entdecken sie Skandinavien für sich und erlagen schnell dem rauen Charme des Nordens. Wie es wohl wäre, hier einmal eine längere Zeit an einem Ort zu verbringen? Der Gedanke daran ließ Angi und Reini nicht mehr los und so machten sie irgendwann Nägel mit Köpfen, durchsuchten das Internet nach einer kleinen Hütte in Norwegen und wurden ziemlich schnell in der Nähe von Tromsø fündig.

 

Mit einem Mietvertrag im Gepäck ging es nach Abschluss ihrer Fahrradreise wieder nordwärts, ausgerechnet im dunklen November fanden sie sich mitten im arktischen Nirgendwo in einem kleinen Dorf zwei Stunden von der nächsten großen Stadt entfernt wieder – und das ohne Auto und ohne einer großen Ahnung, was die beiden wohl in der langen Polarnacht erwarten würde. 

 

Wie geht man so einen Abenteuer-Traum an? Welche praktischen Herausforderungen erwarten einen? Wie geht man mit Heimweh und der Dunkelheit um? Und warum muss man erst losfahren, um zu Hause anzukommen?

 

Viekl Spaß mit der neuen Folge!

 

Die Website von Angi und Reini: https://www.saddlestories.at/

 

Anni und Reini auf Instagram: https://www.instagram.com/saddlestories.at

 

Anni und Reini auf Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCMXW4j93N4VFpKYJpXMY7Xw

 

Anni und Reinis Video zu ihrer Zeit in Nordnorwegen: https://www.youtube.com/watch?v=-PBzHO-iVUc&t=1204s

 

Anni und Reini auf Facebook: https://www.facebook.com/saddlestories.at

 

Photo: Angi und Reini

 

 

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In dieser Podcastfolge #EinLöffleButter spreche ich mit Anne Abendroth. Mit Anne verbindet mich die Leidenschaft fürs Fernwandern, die sie so wie ich auch erst relativ spät für sich entdeckt hat. Wandern und Wandern über mehrere Tage hinweg mit Zelt spielte in ihrer Kindheit im Thüringer Wald so gut wie keine Rolle, auch wenn der Rennsteig quasi vor der Haustüre lag. 

Den Urlaub jedenfalls verbrachte Anne mit ihrer Familie vor der Wende lieber an der Ostsee als in den heimischen Wäldern. Als die Mauer fiel ging es dann aber direkt mit der Familie auf große Fahrt, eine der ersten Reisen führte sie direkt nach Norwegen, schließlich galt es einiges nachzuholen.

Irgendwann kam ihr wie aus dem nichts der Gedanke, einmal alleine eine Fernwanderung zu probieren. Vielleicht lag es an Hape Kerkelings damaliger Pilgerleidenschaft oder einfach an der Sehnsucht nach einer neuen Herausforderung – ganz egal, ein paar Wochen später Stand Anne in Portugal und wagte sich an ihrem ersten Pilgerweg. Und was sie unterwegs erlebte, weckte tatsächlich in ihr die Leidenschaft für längere Wandertouren mit Rucksack, über die sie mittlerweile sogar in ihrem Blog littleredhikingrucksack.de schreibt. Irgendwann war auch ihre Frau Nathalie überzeugt und ein wenig später ging es auch zusammen mit Zelt und Trekkingrucksack los auf Fernwanderungen in ganz Europa.

Wie fand Anne die Leidenschaft für längere Wanderungen? Was motiviert sie immer wieder loszuziehen? Wie geht sie mit Herausforderungen unterwegs um? Und was macht das Fernwandern für Anne aus?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Annes Website: ⁠https://www.littleredhikingrucksack.de

Anne auf Instagram: https://www.instagram.com/little_red_hiking_rucksack

Annes Touren mit den Rucksackfrauen: https://rucksackfrauen.de

Die Massiv-Ruta in Norwegen: https://massiv.dnt.no

Photo: Anne Abendroth

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Die Sommerpause ist zu Ende und es wird wieder in Fernweh geschwelgt. Seit der letzten Folge ist einiges an Zeit ins Land gezogen und sowohl Franzi als auch Simon waren unterwegs, um ihrem Fernweh nachzugehen. Was beide dabei verbindet – der Norden! Egal ob Pommes und Bikepacking in Dänemark oder Friluftsliv mit Zelt und Sumpf in Schweden: Hauptsache unterwegs und weiter Erlebnisse und Erfahrungen sammeln, um später davon den Enkeln zu erzählen. Oder heute schon mal vorab im Podcast, denn es hat sich angefühlt wie früher in der Jugend, als wir ganz ohne große Verpflichtungen in die großen Ferien gestartet sind. Der Plan war früher ja ganz einfach: Wir haben Zeit, wir haben Lust etwas zu unternehmen, also gehen wir es an!

Und so ging es für Simon erst einmal mit dem Gravelbike nach Dänemark, um dortl in einer Woche auszuprobieren, wie weit er kommen kann. Währenddessen war Franzi das erste Mal so richtig für einige Tage in Norwegen und hatte dort eine Art Erweckungserlebnis, denn was Norwegen zu bieten hat, also bitte, das kann man sich ja quasi nicht ausdenken und übertrifft die Erwartungen schon um Einiges. Im Anschluss dann wieder auf der anderen Seite der Grenze lockte das schwedische Fjäll und sagen wir mal so: Wo bitte waren die versprochenen Holzplanken im Sumpf, von denen immer alle sprechen, wenn es um Trekking in Schweden geht? Auf Franzis Trekkingtour jedenfalls mussten sie ohne auskommen, auch wenn der Untergrund quasi verlangt hat, dass man dort Planken auslegt. War trotzdem schön, denn was gibt es Schöneres, als sich nach einem anstrengenden Tag draußen im Sumpf am Abend in den Schlafsack zu kuscheln?

Dem kann Simon nur beipflichten, denn auch er war auf Trekkingtour im Norden, aber in Norwegen, und dort gibt es ja schließlich auch noch diese hyggeligen Hütten, und auch dort lässt es sich mehr als gut aushalten! Also kommt mit in den Sommer der Jugend, so wie er früher immer war, voller Fernweh und Wanderlust!

 

Viel Spaß mit der neuen Folge!

 

Franzi und Simon

 

Alles rund ums Hüttensammeln in Norwegen: https://www.dnt.no/hyttesamler/

 

Ylvis – The Cabin: https://www.youtube.com/watch?v=ua1FAlHt_Ys

 

Franziska auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/insnirgendwo.bitte⁠⁠⁠⁠

 

⁠⁠Franziskas Website: ⁠⁠⁠⁠https://ins-nirgendwo-bitte.de⁠⁠⁠⁠

 

Hier findet ihr Infos zum Häuschen von Franziska und Felix in Schweden: ⁠⁠⁠⁠https://www.airbnb.de/rooms/52438841⁠⁠⁠⁠

 

Photo: Franziska Consolati / Simon Michalowicz

 

 

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Ziemlich spontan habe ich mich zu dieser Folge #EinLöffelButter mit Leona Kringe verabredet, denn durch meine neu entfachte #Bikepacking Leidenschaft wurde mein Instagram Feed in den letzten Wochen mit Bildern, Reels und Stories rund um das neue unsupported Bikepacking-Abenteuer The Bright Midnight in Norwegen geflutet – und dort war auch Leona mit am Start. Mit ihr habe ich ja bereits etwas allgemeiner über ihre Leidenschaft für lange Radfahrten und dann auch speziell über ihre Bikepacking Tour von Portugal aus nach Nordnorwegen auf der European Divide Bike Route gesprochen. 

Und nun also war sie mit dem Gravelbike in Norwegen unterwegs, über 1000 Kilometer und 16.000 Höhenmeter ging es von Tolga aus durch Fjell und Vidde, vom Landesinneren bis hinab zu den Fjorden und wieder zurück – eine Gegend, die ich auch schon mehrfach zu Fuß durchstreift habe.

Beim Blick auf die Eindrücke und geschilderten Erlebnisse ergaben sich mir direkt 1000 Fragen und ich ertappte mich beim Gedanken daran, so etwas auch einmal probieren zu wollen.

Wie kommt man auf den Gedanken, am Bright Midnight teilzunehmen? Wie bereitet man sich vor? Welche Ausrüstung sollte ich einpacken? Welchen Einfluss haben Wetter und Müdigkeit? Denkt man zwischendurch ans Aufgeben? Und warum zur Hölle tut man sich so etwas an?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Leonas Website: https://heimatnomadin.com/

Leona auf Instagram: https://www.instagram.com/heimatnomadin

Leona bei mir im Podcast zu ihrer Leidenschaft für lange Radfahrten: https://simonpatur.de/leona-kringe-was-reizt-dich-an-grossen-herausforderungen/

Leona bei mir im Podcast zu ihrer Eurpean Divide Tour: https://simonpatur.de/leona-kringe-mit-welchen-emotionen-faehrt-man-durch-ganz-europa

The Bright Midnight auf Instagram: ⁠⁠⁠https://www.instagram.com/brightmidnight.cc/

The Bright Midnight Website: https://www.bright-midnight.com/

Podcast-Folge auf Biketour-Global zum Bright Midnight: https://www.biketour-global.de/2023/08/02/the-bright-midnight-mit-gunnar-und-sandra/

Photo: Leona Kringe

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In dieser Folge #EinLöffelButter spreche ich mit Carsten Maiwald. Carsten ist Inhaber der Fahrrad-Manufaktur Veloheld in Dresden. Als mein Interesse für Gravelbikes so richtig entflammt ist stieß ich schnell auf Veloheld, die hier quasi vor der Haustür ihren Sitz haben und schon nach den ersten Gesprächen war klar – die Jungs und Mädels dort sind mit so viel Leidenschaft und Begeisterung unterwegs, dass sich dies auf ihre Fahrräder und dann letztendlich auch auf mich übertragen hat – denn auch ich bin mittlerweile mit einem Veloheld Rad auf Gravelrunden und Bikepackingtouren unterwegs.

Das Carsten irgendwann einmal eine Fahrrad-Manufaktur betreiben wird war nicht so ganz vorhersehbar, auch wenn er es in der Jugend bis in die Nationalmannschaft der Bahnradfahrer geschafft hat und dort sogar Deutscher Meister wurde. Aber der ganz große Erfolg blieb leider aus, so dass Carsten sich in ein Studium mit der Fachrichtung Industriedesign stürzte und das Radfahren hinten an stellte. 

Wie es manchmal so läuft kamen einige Zufälle und bei Carsten auch ein aufkeimender Trend zu speziellen Fahrrädern ohne Gangschaltung zu Hilfe, mit denen sich er als ehemaliger Bahnradfahrer gut auskannte. Und so gründete er als angehender Industrie Designer zusammen mit zwei Kompagnons die Firma Veloheld, die sich schnell einen Namen mit ihren zeitlosen und gradlinigen Fahrrädern machte und sich bis heute einen erfolgreichen Platz im Fahrradmarkt sichert. 
Aber wie gründet man eine Fahrradmanufaktur? Wie bewahrt man sich die Leidenschaft und Innovationskraft? Und wie wird man ein Veloheld?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Veloheld auf Instagram: ⁠⁠https://www.instagram.com/veloheld

Veloheld auf Facebook: ⁠⁠https://www.facebook.com/veloheld

Die Veloheld Website: https://www.veloheld.de

Bericht über Veloheld bei So-geht-Sächsich: https://www.so-geht-saechsisch.de/rad-mal/veloheld

Eine Zusammenfassung der Spartakiade 2023: https://www.veloheld.de/staubiges-abenteuer-die-veloheld-gravel-spartakiade-2023/

Ein Bericht zur Spartakiade 2019: https://www.biketour-global.de/2019/09/08/hart-aber-herzlich-die-veloheld-gravel-spartakiade/

Photo: Carsten Maiwald

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Der Sommer ist in dieser neuen Folge #ZweiLöffelButter da! In Schweden und in Deutschland. Und da macht es doch gleich richtig viel Freude, wenn man am Schreibtisch sitzt und darauf wartet, dass einen die Muse küsst, denn das Manuskript von Franzis neuem Buch muss fertig werden. Aber mal ehrlich: Ist es wirklich so romantisch, wie man sich das vorstellt, ein Buch zu schreiben? Mit einer Tasse Tee in der gemütlichen Kemenate und die Worte fließen nur so aus einem raus, die Schreibmaschine surrt und die Gedanken sind frei. Genau so, oder?

Und was kommt vor dem Buch? Reisen und entsprechende Erlebnisse natürlich – so wie Simon jetzt kürzlich auf seiner Bikepacking-Tour durch die Dänische Südsee mit ihren kleinen, hyggeligen Inseln feststellen musste. In der ersten Nacht schwammen plötzlich Enten im Vorzelt herum, das konnte Simon auch im tiefsten Tiefschlaf nicht lange ignorieren. Aber ansonsten ist es  einfach eine coole Nummer, Dänemark mit dem Fahrrad zu erkunden, von vorne bis hinten empfehlenswert.

Aber auch der Alltag ist ja mitunter spannend, zum Beispiel, wenn man wie bei Franzi einen neuen Brunnen bohren muss, um Wasser im Haus zu haben. Doof nur, wenn dabei nicht alles wie geplant klappt und erst der Sprengmeister kommen muss, um das Wasser aus dem Fels zu locken. Hoffentlich steht anschließend das Haus noch und das Wasser findet auch den Weg in den neuen Brunnen.

Viel los also im Alltag, aber die nächste Tour, die nächste Reise zeichnet sich am Horizont bereits ab, und wer weiß, vielleicht treffen sich Franzi und Simon ja sogar demnächst im hohen Norden?!?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Franzi und Simon

Franziska auf Instagram: ⁠⁠⁠https://www.instagram.com/insnirgendwo.bitte⁠⁠⁠

Franziskas Website: ⁠⁠⁠https://ins-nirgendwo-bitte.de⁠⁠⁠

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Photo: Franziska Consolati / Simon Michalowicz

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In dieser Folge #EinLöffelButter spreche ich mit Martin Moschek. Die große Leidenschaft von Martin ist das Radfahren in unterschiedlichsten Formen. Daraus hat sich nicht nur ein prall gefülltes Tourenbuch mit Teil exotischen Zielen rund um den Globus ergeben, sondern auch mit www.biketourglobal.de einen der umfangreichsten Blogs rund um Radreisen, Bikepacking und entsprechender Ausrüstung.

Eigentlich war Martins Radleidenschaft in der Jugend schon zu Ende, eine Verletzung zwang ihn aus dem Sattel des DDR-Leistungsradsports noch bevor die große Sportlerlaufbahn beginnen konnte. Die Wende kam dann aber, als ihm mit der Wiedervereinigung plötzlich die Welt offen stand. Das Rad rückte wieder in den Fokus, aber eher als Mittel zum Zweck, nämlich um die Welt zu entdecken, ungefiltert und mit eigener Kraft. Bis nach Indien und Timbuktu führten ihn die teils monatelangen, abenteuerlichen Touren. 

Und so wurde das Radfahren ein Teil von Martins Alltag, zwischen Büro und Familie ergeben sich immer wieder Möglichkeiten, auf eigene Faust die Welt zu entdecken. Ob es nun die Trainingsrunde nach Feierabend ist oder mittlerweile auch abenteuerliche Gravelrennen wie das herausfordernde Silkroad Mountain Race. 

Woher kommt Martins Leidenschaft fürs Radfahren? Wie erfindet er sich dabei immer wieder neu? Und was treibt ihn an, darüber in seinem Blog bereits über zwei Jahrzehnte zu schreiben?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

 

Martin auf Instagram: ⁠https://www.instagram.com/biketourglobal

Martin auf Facebook: ⁠https://www.facebook.com/biketourglobal

Martins Website: ⁠https://www.biketour-global.de/

Online-Vortrag von Martin zum Silkroad Mountain Race: https://www.youtube.com/watch?v=uNbH9JKmxFs

Film von Markus Weinberg zum Silkroad Mountain Race: https://www.youtube.com/watch?v=a3vMq2CnAuk

Cooler Film über das Bohemian Border Bash Race das Martin sich vorgenommen hat: https://www.youtube.com/watch?v=wsg_CHS4VVY

Simon war zu Gast bei Martin im Podcast: https://www.biketour-global.de/2022/06/02/podcast-bikepacking-ausruestung-simon

 

Photo: Martin Moschek

 

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Der Sommer ist in dieser neuen Folge #ZweiLöffelButter da! In Schweden und in Deutschland. Und da macht es doch gleich richtig viel Freude, wenn man am Schreibtisch sitzt und darauf wartet, dass einen die Muse küsst, denn das Manuskript von Franzis neuem Buch muss fertig werden. Aber mal ehrlich: Ist es wirklich so romantisch, wie man sich das vorstellt, ein Buch zu schreiben? Mit einer Tasse Tee in der gemütlichen Kemenate und die Worte fließen nur so aus einem raus, die Schreibmaschine surrt und die Gedanken sind frei. Genau so, oder?

Und was kommt vor dem Buch? Reisen und entsprechende Erlebnisse natürlich – so wie Simon jetzt kürzlich auf seiner Bikepacking-Tour durch die Dänische Südsee mit ihren kleinen, hyggeligen Inseln feststellen musste. In der ersten Nacht schwammen plötzlich Enten im Vorzelt herum, das konnte Simon auch im tiefsten Tiefschlaf nicht lange ignorieren. Aber ansonsten ist es  einfach eine coole Nummer, Dänemark mit dem Fahrrad zu erkunden, von vorne bis hinten empfehlenswert.

Aber auch der Alltag ist ja mitunter spannend, zum Beispiel, wenn man wie bei Franzi einen neuen Brunnen bohren muss, um Wasser im Haus zu haben. Doof nur, wenn dabei nicht alles wie geplant klappt und erst der Sprengmeister kommen muss, um das Wasser aus dem Fels zu locken. Hoffentlich steht anschließend das Haus noch und das Wasser findet auch den Weg in den neuen Brunnen.

Viel los also im Alltag, aber die nächste Tour, die nächste Reise zeichnet sich am Horizont bereits ab, und wer weiß, vielleicht treffen sich Franzi und Simon ja sogar demnächst im hohen Norden?!?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Franzi und Simon

Doku über Heinz Stücke auf Netflix: https://www.netflix.com/de/title/81506592

Franziska auf Instagram: ⁠⁠⁠https://www.instagram.com/insnirgendwo.bitte⁠⁠⁠

Franziskas Website: ⁠⁠⁠https://ins-nirgendwo-bitte.de⁠⁠⁠

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Photo: Franziska Consolati / Simon Michalowicz

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In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Geertje Marquardt – einige von euch kennen sie vielleicht bereits über ihren Blog nordicfamily.de, auf dem sie zusammen mit ihrer Familie über Reisen in den Norden und alles was damit zu tun hat berichtet. Geertje ist mit ihrer Familie viel Outdoor unterwegs und hat als freiberufliche Designerin irgendwann ein Faible für Schnee und Eis entwickelt, arbeitet im Winter unter anderem für ein Eishotel in Lappland.

Dank dieser Leidenschaft war der Schritt zu Touren im winterlichen Norden nicht weit und vor einiger Zeit ergab sich für sie die Möglichkeit, per Ski das grönländische Inlandeis mit einem kleinen Team zu überqueren.

Eine Wintertour über fünf Wochen mit Expeditionscharakter, die einem sowohl im Vorfeld als auch unterwegs alles abverlangt.

Wie kommt man auf die Idee, Grönland per Ski zu überqueren? Wo findet man ein Team für eine solche Tour? Was erwartet einen bei der Vorbereitung und unterwegs? Und wie hat die Familie auf diesen Plan reagiert?

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Geertje auf Instagram: https://www.instagram.com/nordicfamily

Geertje auf Facebook: https://www.facebook.com/nordicfamily

Geertjes Website: https://www.nordicfamily.de/

Der Link zur Grönland-Tour: https://www.nordicfamily.de/groenland-expedition-2023-von-ost-nach-west-auf-560-kilometern/

Bericht über die Arbeit von Wilfried Korth im Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/die-vermessung-des-eises-7128712.html

Artikel über Geertjes Grönland Projekt in der TAZ: https://taz.de/Wanderung-durch-Groenland/!5924532/

Photo: Geertje Marquardt

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In dieser Ausgabe Winterspezial mit Malte von Winterfjell sind Tipps, Trick und Hacks unser Thema! Oft sind es auf Tour im Winter die kleinen Dinge, die einem das Leben leichter machen oder der Schlüssel zum Erfolg sind, um eine gute Zeit vor, während und überhaupt zu haben.

Daher geht es in dieser Podcastfolge darum, was wir beide so abseits der Standardausrüstung im Köcher haben und was wir an Erfahrungen gesammelt haben. Das fängt bei der Anreise an und hört damit auf, was man macht, wenn der Schnee am Fell haftet und man nicht mehr so richtig vorankommt.

Wir beide sind ja durchaus offen für neue Ausrüstung und freuen uns immer wieder, wenn wir etwas finden, was uns auf Tour das Leben erleichtert. Denn gerade auf Wintertour gibt es viele Kleinigkeiten, die schnell nerven oder unangenehmen bis unpraktisch sind – die man aber mit ein paar Kniffen, der nötigen Erfahrung oder kleinen Helferlein lösen kann. Und seien wir mal ehrlich, es sind doch die kleinen, coolen Dinge, die oft die meiste Freude bringen. Und wenn die einem dann auf Tour das Leben erleichtern, freut man sich direkt wie ein Schnitzel und fragt sich oft, warum man da nicht schon eher drauf gekommen ist.

Daher sind ja auch Packlisten immer so spannend und es lohnt sich da definitiv genauer hinzugucken, was unterschiedliche Leute auf unterschiedlichen Touren mit dabei haben – denn es gibt sie nicht, die DIN EN Norm 1909 für Wintertouren in der festgeschrieben ist, was man unbedingt dabei haben muss

Und somit heißt es nun Wurzelbürste und Bargeld raus, es geht auf Wintertour! 

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Malte und Simon

 

Namedropping bzw. erwähnte Artikel (unbezahlte, unbeauftragt, unabhängig):

Reiseplaner für Norwegen: ⁠https://entur.no⁠

Schneehöhen in Norwegen: ⁠https://www.senorge.no⁠

Borge Ousland hilft immer: ⁠https://www.ousland.no/shop/ekspedisjonshndboka-norsk⁠

 

Malte auf Instagram: ⁠⁠https://www.instagram.com/winterfjell⁠⁠

Maltes Website: ⁠⁠https://www.winterfjell.de ⁠⁠

Photo: Malte & Simon

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Mucke: Justus Wilhelm || ⁠⁠instagram.com/doggtor_1312_dresden

 

Die Tage werden wärmer, die Wassertemperaturen steigen ebenfalls – Zeit, das SUP-Board langsam aus dem Winterschlaf zu holen. Ja, Stand-Up Paddeling bedeutet für die meisten Spaßpaddeln einmal über den See oder vielleicht eine Tagestour ein paar Kilometer flussabwärts. Richtig cool, so entspannt den Tag zu verbringen und sich einfach treiben zu lassen!

 

Mir persönlich war das – als Langtourenfreak – natürlich nicht genug 😀 Mein Paddleboard habe ich vor mehr als 3 Jahren bereits mit der Idee im Hinterkopf gekauft, damit vielleicht auch mal längere Touren zu starten. Schließlich machen das Menschen mit ihren Kajaks doch auch, wieso also nicht mit dem Board?
Doch wie bin ich das alles angegangen, als ahnungslose SUP-Paddlerin? Wo habe ich mir Inspiration gezogen, wo mich informiert? Und was habe ich in den 3 Jahren gelernt und mitgenommen? Habe ich mein perfektes Set-Up gefunden?

In diesem Artikel möchte ich Euch nicht nur dazu inspirieren, rauszugehen und einfach mal zu machen, sondern Euch auch Tipps für die Ausrüstung mitzugeben, die man für eine Mehrtagestour mit dem SUP-Board benötigt. Kleiner Disclaimer: Was „man“ da braucht, ist natürlich ein bisschen individuell und was ich für meine Bedürfnisse brauche und wie meine Herangehensweise ans Thema ist, muss nicht mit eurer übereinstimmen. Das muss jede*r für sich selbst herausfinden. Einfach probieren!

Warum SUP Mehrtagestouren? – meine SUP-Geschichte

Auch wenn ich es sehr mag, mit Simon zusammen unterwegs zu sein, so schätze ich es gleichzeitig, ab und an eine Solotour einzubauen. Jede einzelne lehrt mich neue Dinge, lässt mich wachsen und mutiger werden. Ich lerne, meine Bedürfnisse zu erkennen, einzuordnen und mich adäquat um mich zu kümmern. Meine Komfortzone Stück für Stück etwas zu erweitern und zu erkennen, dass ich bestimmte Situationen meistern kann, ohne dass etwas schlimmes passiert. Beweise mir, DASS ich es kann, DASS ich das Wissen habe und es erweitern kann. Gut fürs Selbstvertrauen, gut für mehr Leichtigkeit allgemein. So denke ich nicht nur über SUP-Touren, sondern über alles, was ich draußen alleine mache.
Ich kann euch also nur dazu ermutigen, wenn ihr bereits ein SUP-Board habt, euer Zeug zu packen und einfach mal loszumachen! Und wenn es nur zum Campingplatz auf der anderen Seeseite ist. Einfach machen 🙂

Wie bin ich dazu gekommen, SUP Mehrtagestouren zu machen?
Wie schon erwähnt habe ich mein Board vor über 3 Jahren gekauft, weil es für mich die perfekte Art und Weise schien, Mehrtagestouren, Solotouren und Wassersport miteinander zu verbinden – alles Dinge, die ich lange schon mag! Lange hatte ich den Herzenswunsch, wieder auf dem Wasser unterwegs zu sein, seit ich nicht mehr Mitglied im Kanuverein bin – als Individualsportlerin sozusagen und maximal flexibel. Doch wie drangehen ohne eigenes Boot? Die erhältlichen Faltkajaks waren mir zu groß und zu schwer, außerdem hatte ich nicht mehrere Tausend Euro auf der Kante. Den Wunsch legte ich erstmal ad acta.

2015 gab es meine Stand-Up Paddling Premiere im Spreewald. Ich stellte fest, so schwer ist das ja gar nicht, nein, es macht fast schon Spaß…und war hooked.
Dann kamen die Discovery Days 2017 mit Simon als Teilnehmer und mir im Publikum. Der Schweizer Thomas Oschwald hielt dort einen Vortrag über seine Polar Light Expedition – mit dem SUP-Board von Tromsö ans Nordkap. Ich war komplett baff! Man kann sein Geraffel aufs Board schnallen und damit mehrere Tage unterwegs sein?? Auch noch im Winter? Geilomat! Der Vortrag mit den tollen Bildern und Drohnenaufnahmen beeindruckte mich nachhaltig. (Jetzt, wo ich etwas Erfahrung habe mit solchen Touren, sogar noch viel mehr!)

März 2020 hob ein mikroskopisch kleines Viech die Welt aus den Fugen, auf einmal waren wir zu Hause und hatten viel Zeit, nachzudenken, Pläne zu schmieden und wiederum andere umzusetzen. Bei Simon landete ein Gravelbike im Warenkorb, bei mir ein SUP-Board. Okay, dann gehen wir das mal an! Noch ein paar Wassersport-Klamotten besorgt und die erste Tour von Bad Schandau nach Dresden auf der Elbe gepaddelt. Zwischendurch unfreiwillig baden gegangen, alles noch sehr wackelig, aber der Anfang war gemacht.

Im Jahr zuvor paddelten Simon und ich in unserem Ally Kanadier die (sehr empfehlenswerte!) Märkische Umfahrt. Die schien mir ein adäquates, schon vertrautes Ziel für eine erste Mehrtagestour, auf das ich hinarbeiten konnte. Ich sammelte Kilometer, wurde sicherer auf meinem Board und machte auch mal einen Overnighter auf der Elbe von Dresden nach Belgern mit Übernachtung in Riesa, um zu testen, ob das mit meiner Ausrüstung so klappt.
Die Tour an sich lief super, das Set-Up funktionierte überraschend gut. Sie hielt aber eine kleine Lernkurve bereit. Vor allem, was die Paddelgeschwindigkeit auf fast stehenden Gewässern angeht, wenn man die Elbe gewöhnt ist. Es war Bootcamp und Zen-Retreat in einem. Und ich bekam eine Ahnung davon, wie körperlich herausfordernd diese Touren auf Dauer sein können – und wie schön! Ich war begeistert davon, wie frei und flexibel ich wirklich war, hatte das Wissen, jederzeit aussteigen und woanders einsetzen zu können, da ich das Board ja einfach einpacken konnte. Und wie ich es wirklich schaffte, alles bei mir zu haben, was ich brauchte und es gleichzeitig allein (körperlich und psychisch) gewuppt (geschleppt :D) zu bekommen.

2021 versuchte ich mich erstmals an Tagestouren im Winter. Ist schön, aber die Bereitschaft, das als Mehrtagestour zu machen, ist bisher kaum vorhanden, es sei denn, ich finde eine Lösung für das Kalte-Füße-Problem. SUP ist und bleibt keine Wintersportart 😀
2022 nahm ich mir die Havel zwischen Werder und Havelberg unters Brett und durfte nicht nur meine persönlichen Grenzen im Kampf mit dem Wind erfahren, sondern auch radikale Akzeptanz beim Umtragen 400 m langer Schleusenanlagen und durfte erleben, wie herrlich einsam und voller Seeadler die Havel an manchen Stellen ist.

Eine weitere Tour 2022 fand auf der Ruhr mit Simon zusammen (er im Packraft, ich auf dem Board) statt. Eine super Sommer-Genusstour, die wir gemütlich angegangen sind und wo wir als illustres Duo bei der ein oder anderen Person für Belustigung gesorgt haben.

2023 war ich wieder allein auf der Saale von Jena nach Schönebeck unterwegs. Die Erinnerungen an den Spaß in der flotten Strömung, die schönen Weinberge und die 25 Umtragestellen in 9 Tagen sind noch ganz frisch 🙂 Stay tuned for many more trips!

Meine Gründe für Mehrtagestouren mit dem SUP-Board zusammengefasst:

  • Einfaches autarkes Unterwegssein
  • Sehr flexibel
  • Relativ kompakte Ausrüstung
  • Naturnah und (oft) menschenleer
  • Position auf dem Board abwechslungsreich (stehen, knien, sitzen, liegen)

Im Folgenden möchte ich euch, die ihr euch vielleicht für solche Touren interessiert, ein paar Tipps geben bzw. Learnings von meinen Touren. Da gibt es nämlich eine Menge. Aber natürlich solltet ihr eure eigenen Erfahrungen machen und mein Geschriebenes eher als Inspiration hernehmen, wie es gehen könnte. Mein Set-Up funktioniert für MICH sehr gut, das muss nicht heißen, dass das für euch auch gilt. Mit den Worten von Christo Förster: Raus und machen 🙂

Welches Board eignet sich für SUP Mehrtagestouren? Welches Paddel nutze ich?

Ich habe ein aufblasbares Oxbow Discover 12’6 x 28“ Tourenboard. Es war damals im Angebot, es gefiel mir optisch und ein hochwertiges Board im mittleren Preissegment schien mir für den Einstieg gut geeignet. Als iSUP (inflatable SUP) passt es perfekt zu meinen Vorhaben. Ich bin super zufrieden mit dem Board. Sollte ich mir jemals ein neues zulegen, würde meine Wahl auf ein Starboard Touring S fallen. Manchmal fehlt mir bei geklebten Verbindungen und Rails das Vertrauen, wenn ich wirklich in der Wildnis bin. Bei den Starboards sind alle Verbindungen geschweißt. Hersteller wie Fanatic oder Red Paddle Co. haben ebenfalls schöne, hochwertige Boards. Irgendwann bestimmt…..;)

Tourenboards sind eher länger und schmaler sowie vorn mit einer spitz zulaufenden Nose ausgestattet, damit man weniger Wasserwiderstand hat und so insgesamt kraftsparender und schneller unterwegs sein kann. Mein Board ist sehr schmal und ich habe eine kurze Weile gebraucht, um es sicher zu beherrschen, aber ich liebe es, so schnittig unterwegs zu sein. Wer etwas kippstabileres möchte, kann auch eine Breite von 30“ oder 31“ wählen. Die Tourenboard Shape kann ich wärmstens empfehlen, wenn ihr euch das Board dezidiert für Mehrtagestouren oder lange Tagestouren zulegt und vielleicht etwas ambitionierter unterwegs sein wollt. Falls ihr bereits ein Allroundboard oder ein surflastiges (kurz und dick) SUP-Board besitzt, könnt ihr damit auch Mehrtagestouren machen. Ihr seid damit nur etwas langsamer – ungefähr wie ein Stadtrad im Vergleich zum Gravelbike 😉 Achtet auch darauf, dass das zulässige Gewicht für das Board nicht überschritten wird, wenn ihr mit Ausrüstung paddelt. Ggf. braucht ihr dann ein Board mit einer 14’0 Länge.

Mein Paddel war anfangs ein Starboard Enduro Tufskin (heißt jetzt Lima Tufskin), mittlerweile bin ich auf das Starboard Enduro Tikitech umgestiegen. Es ist einfach viel leichter, komfortabel im Handling und lässt sich als 3-teiliges Paddel super im Packsack transportieren. Wenn ihr es euch leisten könnt, nehmt gern ein leichtes Paddel aus (Hybrid)Carbon mit einem geringen Schaftdurchmesser. Gerade bei Mehrtagestouren machen selbst ein paar Gramm einen riesigen Unterschied, wenn man die Arme mehrere Tausend Male am Tag senkt und hebt. Mit dem Tikitech werden meine Schultern nicht mehr ganz so schnell müde.

Wie komme in zum/vom Startpunkt/Zielpunkt?

Vielleicht seid ihr schon einmal mehrere Tage gewandert oder habt eine Radtour gemacht? Viel anders ist es bei SUP-Mehrtagestouren auch nicht. Da der Fluss vieles vorgibt, finde ich das Planen dieser Touren ziemlich entspannt. Habe ich mich für einen Fluss oder Gebiet entschieden, braucht es natürlich eine gute Einstiegsstelle. Hier wähle ich einen Ort, der mit den Öffis (Zug) gut erreichbar ist. So kann ich auch meinen Zielpunkt je nach Gusto wählen, aber auch der sollte an die Öffis angeschlossen sein. Getrampt bin ich aus der Not heraus ebenfalls schon. Bei Rundtouren wie der Märkischen Umfahrt oder auf der Mecklenburger Seenplatte, wo Start- und Zielpunkt identisch sind, kann man z.B. super mit dem Auto anreisen.

Ich bekomme meine Ausrüstung zwar recht unbequem, aber doch alleine gut weggetragen. Testet vorher, ob das Packmaß und Gewicht eurer Ausrüstung handelbar ist und lasst ggf. noch Dinge weg.

Wie plane ich Übernachtungen mit dem SUP-Board?

Wo Flüsse und Seen sind, findet ihr auch Wassersportvereine und Kanustationen, die günstig Übernachtungen anbieten. Hier immer vorher anrufen. Campingplätze nutze ich oft, genau wie Pensionen direkt am Wasser (vielleicht sogar luxuriöserweise mit eigenem Steg). Denkt daran, dass ihr mit dem iSUP nicht an den Fluss/See und dort gelegene Orte gebunden seid. Zur Not könnt ihr also alles einpacken und zur Unterkunft fahren/trampen/laufen.

Kaum vorher planen müsst ihr, wenn ihr biwakiert, so wie es zum Beispiel Christo Förster mit seiner Hängematte macht. Er wählt einen x-beliebigen Ort am Ufer, hängt die Matte auf und schläft legal darin. Wildzelten ist in Deutschland verboten, aber das Biwakieren ist rechtliche Grauzone. Da das Board nicht als fester Boden (wie beim Zelten) gilt, könntet ihr es auch als Schlafunterlage nutzen. Auch die Isomatten/Tarp-Kombi wäre möglich. Schaut, dass ihr euch nicht im Naturschutzgebiet befindet, denn dort darf man oft nicht einmal das Ufer betreten. Und Pro-Forma-Hinweis: Kein Feuer machen, Müll wieder mitnehmen und Leave no Trace 😉 Mir persönlich ist das alles zu heikel, außerdem schätze ich die warme Dusche am Ende des Tages bzw. das In-meiner-Blase-Gefühl meines Zeltes. Nennt mich Luxusschwein.

Als goldenes Mittelding gibt es an manchen Gewässern Biwakplätze speziell für Wasser- und/oder Radwanderer, an denen man legal für eine Nacht zelten darf. Oft mit Sitzgelegenheit, manchmal mit Toilettenhäuschen oder Feuerstelle. Genial!

Eckpunkt Tagesdistanz: Auf Basis dessen, welche Distanz ich am Tag ungefähr schaffe, kann ich am Tag vorher planen, wo ich am nächsten Tag schlafen werde. Wie ich auf diese Distanzen komme, erfahrt ihr im übernächsten Abschnitt.
In Paddelführern findet man immer eine Flusskilometrierung, sodass ich dann ausrechnen kann, an welchem Flusskilometer ich morgen ca. lande und ob es in dem Umkreis eine ausgewiesene Unterkunft gibt. Eventuell darf ich noch mehr KM drauflegen, plane eine Stunde mehr oder weniger ein oder gehe den Tag gemütlich an.

Welche Tools nutze ich zur Planung?

Meistens nutze ich eine Kombination aus diversen Karten, Apps und Webseiten. Immer mit dabei ist eine Gewässerkarte oder Paddelführer meines Gebietes. Hier schätze ich die gute Übersicht und die Kilometrierung sowie die Infos über Biwakplätze, Sehenswürdigkeiten usw.

Für detaillierte Infos und Orientierung an Schleusen- und Wehranlagen hilft mir die Canua App am meisten. Sie kostet ein paar Euro und ist wirklich nützlich, was auch Erklärungen zu Umtragestellen etc. angeht. Man kann auch Touren planen und aufzeichnen.

Da ich bisher fast nur in Ostdeutschland Paddeltouren gemacht habe, hat mir die Webseite vom Blauen Band beste Dienste erwiesen. Hier findet ihr ausführliche Infos über die größeren Flüsse Ostdeutschlands, die Bedingungen im und am Fluss, Schleusen sowie kilometergenau alle Übernachtungsmöglichkeiten, Vereine, Gasthäuser….einfach alles! Ein echtes Eldorado.

Wieviel schafft man am Tag?

Es hilft der Planung (vorheriger Punkt) ungemein, wenn ihr die Tagesdistanz, die ihr durchschnittlich so schafft, gut einschätzen könnt. Das Einschätzen kommt mit der Erfahrung und durchs Tracking mit meiner GPS-Sportuhr. Informiert euch bei Flüssen vorher, welche Strömung dieser hat (pegelabhängig). Meine persönliche Faustformel ist dann UNTER IDEALEN BEDINUNGEN!: Eigene Geschwindigkeit (4-6 km/h) + Strömung (z.B. 3 km/h) = 7 – 8 km/h. Dazu kommen etwaige Hindernisse wie Wehre oder Schleusen, die ausbremsen, plus Pausen, sodass man der Durchschnittsgeschwindigkeit noch etwas abziehen kann. Bei MIR (!!) haben sich die Tagesdistanzen bei einem Paddeltag von 5-7 h folgendermaßen herauskristallisiert:

  • Großer Fluss (z.B. Elbe, Strömung 5 km/h): ca. 55 km/Tag
  • Mittlerer oder kleinerer Fluss (z.B. Saale, Havel, Ruhr, Strömung 3 km/h): ca. 30-35 km/Tag
  • Seen oder zäh fließender Fluss (z.B. Märkische Umfahrt: ca. 25 km/Tag)

Das ist mein persönlicher Leitfaden! Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie viel andere am Tag machen und muss die auch nicht haben 😀 Ich schätze mich persönlich zumindest nicht als komplett untrainierte Anfängerin ein. Nur war dies (und ist zugegebenermaßen immer noch) ein großes Learning, weil ich keine Erfahrungsberichte hatte und keine Menschen kannte, die solche Touren auch machen, nach denen ich mich orientieren konnte.

Als Anfänger*in kann ich mir vorstellen, dass auch 12 km am Tag vollkommen reichen. Und das ist auch ok. Macht wie ihr euch wohlfühlt und probiert rum. Man soll Spaß haben und dies ist schließlich Urlaub und kein SUP-Race.
Es gibt zig Faktoren, die die Tagesdistanz im Zusammenspiel enorm beeinflussen und heruntersetzen können. Das sind zum Beispiel:

  • Wind!!
  • Persönliche Fitness (Technik)
  • Tagesverfassung
  • Hindernisse > Umtragen
  • Strömung
  • Gesamtgewicht des Gefährts (inkl. dir selber)
  • Shape des Boards

Geht daher am Anfang unbedingt defensiv an die Sache heran und überschätzt euch nicht. Ich persönlich habe anfangs den großen Fehler gemacht, zu erwarten, dass ich so schnell bin wie im Kajak und die Tour auch so geplant habe. Fail! Da musste aber ganz schnell ein anderes Mindset her.
Außerdem: Sehe ich in der Wetterapp Wind von ca. 6 m/s oder mehr und weiß, ich bin in offener Landschaft unterwegs, paddle ich gar nicht erst los. Bitte tut es einfach nicht (Stichwort Sicherheit, mehr dazu unten).

Steht man da den ganzen Tag?

Definitiv nein! Das ist eines der Dinge, die ich am SUP-Paddeln mag: Ich kann stehen, knien, sitzen, liegen – wie es die äußeren Bedingungen und meine eigenen Bedürfnisse gerade erfordern!

Stehen ist bei windstillen Bedingungen oder Rückenwind schön, denn man sieht viel am Ufer, es ist (mit der richtigen Technik) die effizienteste, schonendste und kraftsparendste Art zu paddeln. Das Set-Up ist nun mal darauf ausgelegt. Gleichzeitig kann ich meine Paddelposition anpassen, wenn Gegen- oder Seitenwind aufkommen. Dann gilt es, die Windangriffsfläche zu verkleinern, denn man wirkt wie ein Segel auf dem Board. Bereits bei leichtem Wind ist es leider so, dass man sitzend genau so schnell und dabei noch wesentlich kraftsparender vorankommt als beim Stehen. Ja, ich fühle mich dann auch verarscht 😀 Brauche ich eine Pause von allem, lege ich mich aufs Board, kucke in den Himmel, lasse mich treiben und genieße die Ruhe (ab und zu mal Blick nach vorn nicht vergessen).

Gleichzeitig gab es Tage, an denen habe ich keine Sekunde gestanden, weil es aufgrund von Wind einfach ein sinnloser Kraftakt gewesen wäre und meinen Paddeltag im Sitzen (normal oder Schneidersitz) verbracht. Das geht leider irgendwann aufgrund des ungünstigen Hebels ziemlich auf den Rücken und ich freue mich, mich irgendwann auch wieder hinzustellen. Auch bei Stromschnellen knie oder setze ich mich hin für einen niedrigeren Schwerpunkt und somit mehr Stabilität. Mein Paddel mache ich dafür immer kurz.

Fazit: Die Mischung macht’s!

Was muss ich in puncto Sicherheit mit dem SUP-Board beachten? Was für Zubehör nutze ich für meine eigene Sicherheit?

Bitte macht euch mit den Sicherheitsregeln beim SUP vertraut, nicht nur bei Mehrtagestouren. Ein paar Tipps findet ihr hier. Ich gehe hier nur auf 3 wichtige ein.

1. Leash: Bitte benutzt NIEMALS eine Fuß-Leash auf einem Fluss! Die Fußleash ist nur für offene Gewässer gedacht, damit man nach dem Kentern nicht das Board verliert. Auf Fließgewässern aber können Hindernisse wie Altäste oder Bojen dafür sorgen, dass ihr im schlimmsten Fall daran hängen bleibt, die Strömung euch unter Wasser drückt, ihr die Fußleash aber aufgrund des hohen Wasserdrucks nicht mehr öffnen könnt. Vor wenigen Jahren ist ein Paddler auf der Elbe genau so ums Leben gekommen. Nutzt daher einen Hüftgurt, denn dieser befindet sich zentral am Körper und ist daher im Notfall besser zu öffnen. Ich nutze eine Leash mit Hüftgurt und Not-Öffnung von °hf

Mein Hüftgurt ist kompatibel mit der Restube, einer Art Rettungsboje an der Hüfte, die man im Notfall auslösen kann. Diese hänge ich in die Befestigung ein. Finde ich persönlich bequemer als eine Rettungsweste und kann ich sehr empfehlen.

2. Wassertemperatur vs. Lufttemperatur: Vor allem in der Übergangszeit klafft oft eine riesige Lücke zwischen Wasser- und Lufttemperatur. Frühlingstage können schon richtig heiß sein, während das Wasser noch eisig kalt ist. Beim SUP gilt: Dress for water, not for air! Deswegen trage ich – auch wenn die Versuchung riesig groß ist – auch an warmen Tagen noch einen Trockenanzug! Mir ist klar, dass ich jederzeit kentern kann und dann stelle ich mir die Gewissensfrage, ob ich ohne Trocki baden gehen wollen würde. In den meisten Fällen lautet die Antwort nein. Erst wenn ich auch länger barfuß sein kann, ohne dass die Füße abfrieren, verzichte ich auf ihn. Wenn mein Körper unter dem Trocki langsam den Garprozess einleitet, lasse ich mich doch manchmal dazu hinreißen, den Neoprenkragen und einen Teil des Reißverschlusses zu öffnen. Dann würde im Fall des Falles etwas Wasser eindringen, was sich aber schnell im Anzug erwärmen würde. Wägt es einfach gut ab und habt immer den Kenter-Fall als reales Szenario im Hinterkopf.

3. Schleusen: Auch bei einfachen Tagestouren sollte man sich mit Schleusen befassen, und je länger man unterwegs ist, desto wahrscheinlicher wird es, auf eine zu treffen.

Seit 2018 ist es verboten, auf Binnenwasserstraßen (schon die meisten mittelgroßen Flüsse zählen dazu) SUP-Boards zu schleusen. Ja, es nervt. Man muss alles umtragen. Dennoch verstehe ich den Hintergrund, dass man auf dem Board recht ungeschützt ist, leicht kentern kann und der starken Strömung ausgesetzt ist. Auch im Bereich der Tore kann die Strömung krass sein. Wichtig ist aber vor allem zu wissen, dass die Option zu schleusen nicht besteht und ihr rechtzeitig ein- und aussteigt, oder die Schleuse anderweitig umfahrt. Damit erspart ihr euch den meisten Ärger 😉 Wenn ihr euch nicht sicher seid oder keine Infos zur Schleusenanlage findet, ruft beim zuständigen Wasserstraßenamt an und fragt nach, wo ihr umtragen könnt.

Wie packe ich meine Ausrüstung ein?

Am besten natürlich wasserdicht und gut am Board gesichert. Wasserdichte Packsäcke gibt es von vielen Herstellern (Ortlieb, Sea to Summit, SealLine….) in allen möglichen Größen und Materialstärken. Da ergeben sich tausende Möglichkeiten, euren Krimskrams zu verpacken. Ich nutze den großen Ortlieb Packsack, in dem ich mein Board transportiere, auch als Packsack für Ausrüstung – zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ein Gamechanger war die Ortlieb Duffel mit wasserdichtem Reißverschluss, die es in verschiedenen Größen gibt. Als 40- oder 60-Liter Variante ist sie toll zum Transport UND auf dem Board, und man kommt schnell an relevante Ausrüstung heran. Immer praktisch für Kleinkram sind kleine Packsäcke mit wenigen Litern Volumen (z.B. 8 Liter oder 12 Liter) vorn auf dem Board oder als zusätzliche Sicherheit

Gerne nutze ich auch eine wasserdichte Kartentasche für den Paddelführer oder eine fürs Handy (z.B. von Fidlock oder Loksak).

Wie befestige ich meine Ausrüstung auf dem Board?

Ich nutze die hervorragenden Spannriemen von Arno zum Befestigen der großen Packsäcke vorn und hinten. Hier nehme ich hinten 2 Riemen mit je 2 m Länge und vorn 1 mit 1,5 m Länge. Die Riemen reichen dann ums ganze Board, da mir auf der Oberseite die Befestigungsmöglichkeiten fehlen. Mir ist klar, dass das sicher noch besser geht. Die Riemen können zur Bildung von Verwirbelung unter dem Board führen und mich so ausbremsen, allerdings weiß ich nicht, wie groß dieser Effekt tatsächlich ist. Von „Bist du bekloppt, so trainieren Rennsportler, damit sie mehr Widerstand haben“ bis hin zu „Geht total klar, das macht gar nichts!“ habe ich schon alles gehört 😀 D-Ring-Klebe-Selbstversuche waren ein Misserfolg. Eventuell werde ich hier mittelfristig einen Profi ran lassen für ein paar Befestigungspunkte, denn an sich klappt es gut, aber nervt doch manchmal.
Für Kleinkram wie Trinksystem, Karte oder Crocs nehme ich kleine Materialkarabiner, gegebenenfalls mit Reepschnur kombiniert, die ich mit dem Gepäcknetz meines Boards verbinde. Wichtig ist, dass ihr ALLES sicher befestigt und auch etwaige integrierte Schlaufen und D-Ringe an den Gepäckstücken nutzt, damit im Kenter-Fall alles am Board bleibt.

Was ist wo?

Zunächst ist es wichtig zu erwähnen, dass ihr die Ausrüstung auf dem Board ausgewogen verteilt, mit Tendenz des schwereren Gepäckstücks hinten. Packt auch möglichst flach für wenig Windanfälligkeit.

Hinten: Im großen Transportsack habe ich die Pumpe plus einiges, was ich definitiv nicht am Tage gebrauchen werde (Zelt, Isomatte, Schlafsack, Schuhe, Kulturbeutel).

Vorn: Die schnell zugängliche Ortlieb Duffel vorn enthält alles, was ich potentiell schnell brauchen könnte (Wechselsachen, Technik, Essensbeutel, Handtuch, Erste Hilfe, Regenzeug, Chipsbeutel…). Auf der Duffel befestige ich auch meine Crocs (bei warmem Wetter, wenn ich keine Neopren-Booties trage).

Mitte: Direkt vor mir befindet sich das Gepäcknetz, an dem ich schnell erreichbaren und oft gebrauchten Kleinkram befestige. Dazu gehören Sitzkissen, Gewässerkarte, Trinksystem und ein kleiner Packsack mit Kleinzeug wie Geldbeutel, Sonnenbrille, Sonnencreme, Snacks, Handy, Kamera….

Was möchte ich noch anders machen?

Über kurz oder lang überlege ich, mir einen leichten Bootswagen zum Umtragen zuzulegen, da das Schleppen beim Umtragen schon sehr mühsam ist. Hier muss ich aber gut abwägen, ob der Wagen selbst mir nicht zu sperrig und schwer ist und das Ganze auch im richtigen Verhältnis zur Anzahl der Umtragestellen steht.

Die schon erwähnten Befestigungspunkte würde ich gerne auch noch ergänzen lassen, weil es einfach praktischer ist.

Auch die Wahl des Paddelgebietes möchte ich nächstes Mal etwas anpassen und zur Abwechslung auf Gebiete mit Schiffs- oder großartigem anderem Bootsverkehr verzichten.

Meine Packliste für SUP-Mehrtagestouren

Zu guter Letzt möchte ich euch auch meine Packliste nicht vorenthalten. Natürlich wandele ich sie je nach zu erwartenden Bedingungen auch mal leicht ab. Generell überschneidet sich vieles mit anderen meiner Solotouren, sei es Wandern oder Bikepacking, wo ich stets versuche, Gewicht zu sparen, das Packmaß gering zu halten und dennoch ein möglichst hohes Maß an Komfort zu erreichen. Mittlerweile gelingt mir das für meinen Geschmack ziemlich gut.
Selbstverständlich wählt ihr euer Schlaf-Set-Up entsprechend der zu erwartenden Nachttemperaturen. Da bin ich gern etwas defensiver. Der Schlafsack beispielsweise darf gern etwas dicker sein, weil an Gewässern immer mit viel Kondensbildung und hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen ist, da kann die Wärmeleistung der Daune nachlassen. Auch einen Trocki plus Wollunterwäsche braucht ihr nur bei niedrigen Wasser- und Lufttemperaturen – was bisher bei mir meistens der Fall war. Im Hochsommer kann man sich einiges an den Klamotten sparen, die ich aufliste.
Meine SUP-Pumpe nutze ich übrigens nicht ausschließlich am Startpunkt, sondern auch sporadisch immer mal wieder, denn ich habe irgendwann festgestellt, dass mein Board ca. 0,1 Bar pro Tag verliert. Daher pumpe ich alle paar Tage einmal nach, damit der Luftdruck und damit die Steifigkeit des Boards schön hoch bleibt.

Annis Packliste für SUP Mehrtagestouren

Habt ihr noch Fragen zu meinem Set-Up? Oder habt ihr Tipps für gute und gemütliche Paddelgebiete? Wo paddelt ihr gern? Schreibt es in die Kommentare 😀

Die letzten Wochen waren sowohl bei Franzi als auch bei Simon ziemlich turbulent, von reichlich Freiluft geprägt und rufen nach einer Auszeit, nach einfach mal Abschalten. Aber wie, wenn sie mit dem geliebten Draußensein auch schon tagsüber im Job zu tun haben? Es verschwimmen dann gerne mal die Grenzen und das Hamsterrad dreht sich immer weiter, auch in der Freizeit. Wie schafft man es da bloß, kurz zu entfliehen? Gar nicht so einfach, vor allem, wenn das Handy auch noch immer dabei ist und nach frischem Content ruft. Und da kann man ja nie genug haben, oder?

Ansonsten muss Simon jetzt mal wirklich wieder vor der Haustüre wandern gehen. Da kommt dann der Beruf ins Spiel, der mit leichtem Nachdruck danach verlangt. Denn auch, wenn er lieber im Fjell unterwegs wäre, so ruft die Sächsische Schweiz auf einer netten kleinen Wanderung von 50 Kilometern, schließlich muss man ausprobieren, was man anderen Leuten demnächst anbieten wird. Komplett austrainiert sollte so eine Tour aus dem Stehgreif ja auch kein Problem sein, zumindest dann, wenn man das Wandern beruflich begreift 😉

Damit nicht alle auf einmal an einem Ort wandern, war Franzi im Erzgebirge auf dem Kammweg unterwegs. Man muss nur kurz vor der Elbe den richtigen Abzweig nehmen und schon hat man seine Ruhe, trifft Rehe und Hasen und mittags sorgen sich die Leute vor Ort darum, dass man nicht verhungert! Das komplette Gegenteil von Overtourism also, denn so schön es auch ist, das Touristen in manchen Gegenden vorbeikommen, um draußen ihre Zeit zu verbringen, manchmal ist es einfach zu viel. Und da Franzi auf ihren Touren gerne die Leute in bisher unterschätzte Gegenden lockt, ist sie quasi der ideale Gast in Gesprächsrunden auf ARTE zu diesem Thema.

Viel los auf allen Kanälen, also gibt’s von uns ein entsprechendes Update dazu!

Viel Spaß beim Reinhören!

Franzi und Simon

Franzi unterwegs auf dem Kammweg: https://ins-nirgendwo-bitte.de/endlich-wieder-erzgebirge-fortsetzung-auf-dem-kammweg/

Franziska auf Instagram: ⁠https://www.instagram.com/insnirgendwo.bitte⁠

Franziskas Website: ⁠https://ins-nirgendwo-bitte.de⁠

Hier findet ihr Infos zum Häuschen von Franziska und Felix in Schweden: ⁠https://www.airbnb.de/rooms/52438841⁠

Photo: Franziska Consolati / Simon Michalowicz

Der Partner unserer heutigen Folge ist Bergans of Norway. Wenn ihr mehr über Bergans, die Produkte und den Weg der NorwegerInnen erfahren wollt – schaut einmal auf ihrer Websites ⁠www.bergans.de⁠ vorbei

Über Gästevorschläge, Themen oder sonstige Rückmeldungen würde ich mich sehr unter simon@simonpatur.de oder über die entsprechenden Social Media Kanäle wie Facebook oder Instagram freuen

Mucke: Justus Wilhelm || ⁠instagram.com/doggtor_1312_dresden⁠

Es ist Mai und der Blick richtet sich erneut gen Norden. Schon länger halte ich wieder Ausschau nach WanderInnen, die sich in diesem Jahr daran versuchen wollen, Norwegen der Länge nach am Stück zu durchqueren. Meine erste Tour durch Norwegen jährt sich in diesem Mai zum zehnten Mal und dennoch kommt es mir vor, als wäre ich erst gestern aufgebrochen zum bis dato größten Abenteuer meines Lebens. Die Vorfreude, die Zweifel, die Angst vor der eigenen Courage – all diese Gemütszustände, die den AspirantInnen nun vermutlich begegnen werden in den Wochen vor dem Aufbruch, sind mir nicht fremd.

Jede Menge Konjunktive

Insbesondere wenn man sich zum ersten Mal an einer solchen Wanderung versucht, wandert man schon vor der eigentlichen Tour durch ein Wechselbad der Gefühle. Aber das gehört dazu und macht ja auch den Reiz aus, sich einer solchen Herausforderung zu stellen. Was wird mich, was wird uns erwarten?

Waren in den letzten Jahren die Einreisebestimmungen aufgrund der Pandemie in Norwegen eines der größten Probleme, so scheint es in diesem Jahr der lang anhaltende Winter zu sein. Vor ein paar Wochen war ich ja selbst noch in der Hardangervidda auf Wintertour und konnte mit eigenen Augen sehen, dass schon ordentlich Schnee liegt. Und selbst nach unserer Wintertour ist noch Schnee hinzu gekommen. Auf der Website www.senorge.no kann man stets die aktuellen Schneehöhen in Norwegen überprüfen – und dort werden insbesondere für die Höhenlagen im Süden noch ziemlich große Schneemengen ausgewiesen. Ob sich dieser viele Schnee sobald verflüchtigen wird?

Planung & Abenteuer

Das wird gleich zu Beginn der jeweiligen Touren eine große Herausforderung sein – und der Umgang damit interessiert mich brennend! Vermutlich wird man Ende Mai noch Ski laufen können in diesen Regionen, was die Sache schon echt kniffelig macht. Umso spannender dürfte die Routenwahl direkt zu Beginn der Tour für die werden, die bereits Mitte Mai loslaufen. Wie kompromissbereit werden sie bei ihrer Route sein? Wie werden sie mit den eventuell komplizierten Umständen umgehen? Schaffen sie es, sich nicht direkt am Anfang zu verzetteln und zu verausgaben?

Viele Fragen stellen sich einem beim Blick gen Norden und ich bin gespannt, wie die AspirantInnen damit umgehen und Lösungen für sich finden. Denn eine Sache ist ganz klar, so ein Abenteuer ist lang und man sollte nicht direkt am Anfang alle seine Körner verschießen. Jetzt zahlt sich eine gute Vorbereitung und eine detailreiche Planung aus, denn dann kann man den Herausforderungen, die auf einen nun warten, guten Mutes entgegen treten! Ich drücke allen, die sich an dieser Tour, an diesem Abenteuer in diesem Jahr versuchen alle verfügbaren Daumen!

Die AspirantInnen 2023

In meiner Übersicht möchte ich die Leute vorstellen, die sich also demnächst daran machen, die wohl schönste aber auch anstrengendste und herausforderndste Wanderzeit ihres Lebens anzutreten.

Alle hier planen die NPL-Tour in diesem Jahr an einem Stück zu laufen. 

Simone und Stefan

Wir sind Simone und Stefan vom Niederrhein. Die Idee für NPL kam uns während des ersten Corona Lockdowns. Da wurde die Sehnsucht, die Welt zu erkunden (oder eher zu erwandern) noch größer, als sie es ohnehin schon war. Da auch wir gerne im Norden unterwegs sind, war die Tourwahl also nicht schwer! Lange haben wir geplant und nun startet unser NPL-Abenteuer endlich am 15. Mai am Kap Lindesnes.

Es gibt für uns einfach nichts erholsameres als zu wandern, auch wenn sich das währenddessen nicht immer so anfühlt. Seit unserer ersten Trekkingtour 2015 in Island sind wir möglichst jeden Urlaub mit Rucksack und Zelt unterwegs. Früher waren Zelte vor allem unsere Festivalbehausung. Inzwischen ist unser Zelt aber zu unserem zweiten Zuhause geworden, in dem wir uns wahnsinnig wohl fühlen. Bei akuter Reisesehnsucht steht das dann auch schon mal in unserem Garten.

Aber jetzt ist fast alles gepackt und wir starten endlich zu unserer ersten Fernwanderung. Wir sind unglaublich gespannt, was wir unterwegs alles erleben dürfen – und nehmen euch dazu gerne mit!

Hier auf unserem Blog https://1zelt4beine.de/ und/oder auf Instagram https://www.instagram.com/1zelt4beine/

Daniel

Mein Name ist Daniel und wenn ich Glück habe, sehe ich noch vor meinem 53. Geburtstag das Nordkap.

Als langjährige Kanufahrer und Kajaker liegen unsere Traumziele in der Regel in Skandinavien. So haben wir die Fjorde und Seen Norwegens und Schwedens schon häufig besucht.

Nachdem wir unser bisher aufregendstes Abenteuer – eine sechswöchige Befahrung des Beaver Creek in der Wildnis Alaskas – beendet hatten, war ich lange auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Nach vielen Recherchen über mögliche Ziele bin ich dann über NPL „gestolpert“ und habe mich gefragt, warum ich als häufiger Besucher Norwegens darüber noch nichts gehört habe. Nun, der nächste Schritt war dann das Buch von Simon und schnell war klar, dass dies meine neue Herausforderung wird. Nach vielen Gesprächen haben sowohl meine Frau Petra als auch mein Geschäftsführer schließlich hinter mir gestanden. Also haben wir ein Zeitkonto eröffnet, auf das ich sechs Monate Urlaub eingearbeitet habe.

Das war Mitte 2019… und nun, nach fast vierjähriger Vorbereitungszeit soll es am 01. Mai zu zweit losgehen in Richtung Norwegen. Nach zwei Wochen gemeinsamer Urlaubszeit wird mich Petra in Lindesnes aussetzen und anschließend über die Lofoten, Schweden, Finnland, und das Baltikum innerhalb von drei Monaten zurück nach Hause fahren.  Ich starte derweil am 15.05.2023 gemächlich in Richtung Nordkap und freue mich riesig auf die sechsmonatige Auszeit.

Als Paddler hat das Gewicht des Gepäcks bisher keine große Rolle gespielt, und so musste ich meine Ausrüstung in vielen Dingen neu überdenken, die Tourenplanung hat mich viele lange Abende beschäftigt und gleich zu Beginn meiner Vorbereitungen habe ich angefangen Norwegisch zu lernen.

Trotzdem… jetzt wo es in wenigen Tagen losgehen soll, frage ich mich immer noch, ob ich gut genug vorbereitet bin.

Hier berichtet Daniel von seiner Tour: www.drakoontour.de und https://www.instagram.com/drako_on_tour/

Daina

Ich bin Daina, 33 Jahre alt und wohne mit meinem Mann in Garmisch-Partenkirchen. Vor ein paar Jahren habe ich über Simons Tour durch Norwegen im Globetrotter-Magazin erfahren und mir daraufhin das Buch gekauft. Nach dem Lesen stand fest: Ein neuer Traum war geboren!

Doch so richtig getraut hatte ich mich damals noch nicht. 2022 machte ich dann meine ersten Fernwanderungen, im Frühling wanderte ich mit meinem Mann 1260 km auf dem Arizona Trail und Sommer-Herbst war ich 3100 km auf dem Sentiero Italia in den italienischen Bergen unterwegs. Mein Mann unterstützt mein Vorhaben, da er weiß, wie bereichernd so eine lange Tour sein kann, auch wenn uns beiden meine lange Abwesenheit nicht leicht fällt. Dieses Jahr wage ich mich dann endlich an Norge på langs, am 23.05.23 geht es los.

Hier findet ihr den Blog von Daina: https://weitwanderfrau.blogspot.com/

Anja, Mel und Travis

Anja und Mel laufen nordwärts und starten am 17.05. am Kap Lindesnes. Wir sind zu dritt unterwegs. Travis begleitet uns als treuer 4-Beiner mit viel Charakter.

Da wir selber bei unseren Vorbereitungen gemerkt haben, dass das Thema Hund auf Fernwanderung und Norge pa langs nicht viel verbreitet ist, wollen wir auch diesem grossen Thema auf dem Blog Raum geben. Wir begrenzen uns auf den Blog und werden nicht gross über die sozialen Medien schreiben.

Hier findet ihr den Blog von Anja, Mel und Travis: https://travis-goes-norge.com

Nadja

Mit dem Virus Skandinavikus infiziert habe ich mich 2017 in meinem ersten Schwedenurlaub mit meinem heutigen Mann. Urlaub und Reisen waren bis dahin leider so gut wie nie drin, da ich meine beiden tollen Töchter alleine großgezogen habe und somit immer knapp bei Kasse war.
Ab sofort jedoch hatte das Fernweh nach dem Norden mich immer wieder fest im Griff. Kurz darauf fiel mir dein Buch in die Hände, und die Idee, dieses großartige Land zu Fuß zu erkunden, ließ mich nicht mehr los. Ich verschlang alles, was ich darüber finden konnte und folgte sehnsüchtig sämtlichen NPLern bei Instagram. Zwei weitere Schweden- und Norwegen-Urlaube folgten, 2021 meine erste etwas längere Solo-Wanderung durch die Hardangervidda.

Da ich im nördlichen Harzvorland zuhause bin, bin ich inzwischen den gesamten Harz abgewandert und gegravelt. Ich liebe es, unter freiem Himmel zu schlafen und spätestens alle paar Wochen zieht es mich zumindest für ein paar Tage und Nächte in die Natur, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, auch meine Ausrüstung für das große Abenteuer NPL anzupassen.

Als mich im letzten Jahr nun auch noch der passende Job gefunden hat, der mir eine fünfmonatige Auszeit erlaubt (an dieser Stelle einen fetten Dank an meinen Chef ? ), wurde es immer offizieller und nun ist es tatsächlich soweit: die letzten Vorbereitungen laufen, der Rucksack liegt bereit, Versorgungspakete sind gepackt, die Fähre ist gebucht und in einer Woche bringt mich mein Mann nach Lindesnes.

Glauben kann ich das wohl erst, wenn ich dann wirklich unterwegs bin ? Im Moment fahren meine Gefühle noch Achterbahn zwischen Angst vor der eigenen Courage und dem Vermissen meiner Lieblingsmenschen, Aufregung und unbändiger Vorfreude auf das „einfache“ Tourleben!
Zu meinem 50. Geburtstag Ende Oktober möchte ich wieder zuhause sein mit einem riesigen Sack voller traumhafter Eindrücke, spannender Erfahrungen und jeder Menge interessanter Begegnungen.
Denn in 5, 10 oder 20 Jahren möchte ich auf keinen Fall sagen „ach, das wollte ich immer machen… hätte ich mal. Manche Träume darf man einfach nicht aufschieben!

Auf Instagram und Facebook bin ich zu finden unter: https://instagram.com/nadjawayout und https://facebook.com/nadja.frick.3

Katharina

Ich bin Kathi, 26, aus München und habe das Glück, nach meinem Studium erstmal einen Sommer frei zu haben. Was kann man damit besseres tun als Wandern? Nach Überlegungen zwischen PCT und NPL war schnell klar, dass es eine Tour sein muss, auf der eher kühles Wetter herrscht, die nicht überlaufen ist und zu der ich nicht ins Flugezeug steigen muss. Am 16.5. beginnt also meine Tour in Lindesnes.
 
Als Kind war ich in einer Jugendgruppe vom Alpenverein, wo ich nun selbst als Jugendleiterin aktiv bin. Dort habe ich von Alpinklettern bis Skitouren fast alle Bergsport-Disziplinen durchprobieren können. Am Schluss bin ich trotzdem beim Wandern hängengeblieben. Vielleicht, weil es das simpelste ist, was ich kenne. Für kürzere Touren bin ich gerne bei leichter Kletterei auf luftigen Graten unterwegs. Und mich fasziniert, was mit uns passiert, wenn wir einfach für sehr lange Zeit einen Fuß vor den anderen setzen.
 
Da ich vom Bergsport komme, war es immer klar, dass bei einer Weitwanderung viel rauf und runter dabei sein muss, damit ich glücklich bin. Deshalb hat mich meine erste Tour nach dem Abi auf dem GR10 durch die spanischen Pyrenäen geführt. Das hat mir so gut gefallen, dass ich ein paar Jahre später die anspruchsvollere Haute Route Pyrenee (HRP) gemacht habe. Auf dem Cambrian Way in Wales hab ich dann erleben können, wie Weitwandern bei kaltem, nassen Wetter und mit viel Sumpf ist. Also die perfekte Vorbereitung für Norwegen!
 
Solche Touren bedeuten für mich immer eine Herausforderung, mental viel mehr als körperlich. Urlaub ist das nicht, aber Urlaub ist ja auch langweilig. Deshalb suche ich Wind und Wetter, Einsamkeit, weglose Strecken und lange Touren, bei denen vorher überhaupt nicht feststeht, ob ich es bis ans Ende schaffe. Denn nur so bekommen warme Hütten, Gesellschaft auf dem Trail, der frische Apfel nach einer Woche Trockenfutter und (nicht zu vergessen) das Heimkommen und Ankommen – wo auch immer – wieder ihren Wert.
 
Auf meinem kleinen Blog könnt ihr meine Reise verfolgen: https://mayerpinsel.wixsite.com/norgepaalangs